Nach dem Unfall mit kilometerlangen Staus auf der Autobahn 13 hat ein Busfahrer nach Angaben der Polizeidirektion in Cottbus trotz Verboten seine Tour in der Rettungsgasse fortgesetzt und dort Rettungskräfte behindert, bevor er beim Rangieren einen Polizeiwagen rammte. Neben dem Unfall mit dem Bus gab es im Stau noch zwei weitere Folgeunfälle.

Die Autobahn war nach dem Lastwagenunfall in Höhe der Ausfahrt Baruth (Landkreis Dahme-Spreewald) zweitweise voll gesperrt worden. Nach einem Reifenplatzer hatte der Fahrer eines Sattelschleppers den Angaben zufolge die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. Ein Kleintransporter fuhr auf den havarierten Lkw auf. Wenig später prallten noch zwei weitere Sattelzüge gegen die stehenden Fahrzeuge.

Wie die Polizei mitteilte, wurde der 36-jährige Fahrer des Transporters eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr befreit werden. Er wurde mit schweren, aber nicht lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Ein 58-Jähriger Lkw-Fahrer habe ebenfalls Verletzungen erlitten, die im Krankenhaus versorgt werden mussten.

Nach ersten Schätzungen entstand ein Sachschaden von 250 000­Euro. Ein Kran musste angefordert werden, um die Unfallstelle zu räumen. Zeitweise war die Autobahn voll gesperrt.

Update: Schweres Gerät auf Autobahn im Einsatz Stau und Verletzte nach Lkw-Unfällen auf der A13

Baruth/Mark