Innerhalb weniger Tage hatten nacheinander zwei werdende Mütter Anzeige in der Spreewaldstadt erstattet. Beide gaben an, in der Nähe des Lübbener Bahnhofes von einer Gruppe ausländischer Männer bedrängt, belästigt und gestoßen worden zu sein.

In beiden Fällen hätten die Frauen nur fliehen können, weil ein Zeuge beziehungsweise ein vorbeifahrendes, hupendes Auto die Männer abgelenkt hätten.

Bis heute aber blieben alle Bemühungen der Ermittler erfolglos, die Namen der unmittelbaren Tatbeobachter ausfindig zu machen.

Die Staatsanwaltschaft bleibt auf Nachfrage zurückhaltend: "Wir suchen weiter nach Zeugen und sind dabei, noch einige Widersprüche aufzuklären", sagte die Sprecherin der Ermittlungsbehörde Oberstaatsanwältin Petra Hertwig. si