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Dahme-Spreewald
Staakower Allee wird mittelfristig verjüngt

Die Allee von Brand nach Staakow mit der Kombination aus Silberahorn und Winterlinde.
Die Allee von Brand nach Staakow mit der Kombination aus Silberahorn und Winterlinde. FOTO: Torsten Richter
Staakow. Dahme-Spreewald lässt im Herbst und Winter viele Bäume pflanzen.

Die genau 620 Meter lange Allee entlang der Kreisstraße von Brand nach Staakow gehört zu den reizvollsten ihrer Art im Landkreis Dahme-Spreewald. An kaum einer anderen Stelle gibt es diese Kombination aus Silberahornen und Winterlinden. Allerdings sind die Gehölze in die Jahre gekommen. Mittelfristig, so informiert Kreissprecherin Heidrun Schaaf, würden westlich von Brand und östlich von Staakow die Sägen kreischen. Schließlich müsse die Verkehrssicherheit aufrechterhalten werden. Wann genau welche Gehölze entnommen werden, entscheide sich im Zuge der jährlichen Baumschauen. Die entnommenen Bäume sollen anschließend durch Neupflanzungen ersetzt werden. Bereits im Jahr 2009 hatte es entlang der Straße vor und hinter der Allee Neupflanzungen gegeben. Damals kamen insgesamt gut 30 Spitzahorne, Ebereschen, Winterlinden und Bergulmen in den Boden.

Im Landkreis Dahme-Spreewald gibt es entlang der Kreisstraßen knapp 36 Kilometer Alleen. Das entspreche in etwa 16 Prozent der Gesamtstraßenlänge. Hinzu kämen 51 Kilometer mit einseitigen Baumreihen. Insgesamt gebe es zwischen Spreewald und Berliner Stadtgrenze 165 Alleenabschnitte. Auf einer Strecke von insgesamt 3,5 Kilometern müssten die Bäume innerhalb der nächsten Jahre ersetzt werden.

Im Herbst und Winter 2017/2018 werden bereits an mehreren Straßen neue Alleen begründet. Betroffen sind beispielsweise die Verbindungen von Duben nach Terpt mit 450 Bäumen, von Neu Zauche nach Waldow (380), von Lieberose nach Doberburg (69) sowie von Kreblitz nach Rüdingsdorf (127).