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| 02:42 Uhr

Sprungbrett ins Berufsleben

Die Lehrerin Daniela Neumann (vorn.re.) erklärt den Besuchern, wie der Ganztagsunterricht in der Spreewald-Schule organisiert ist. Der Tag der offenen Tür kürzlich war Gelegenheit für Sechstklässler und deren Eltern, sich über die Schule zu informieren.
Die Lehrerin Daniela Neumann (vorn.re.) erklärt den Besuchern, wie der Ganztagsunterricht in der Spreewald-Schule organisiert ist. Der Tag der offenen Tür kürzlich war Gelegenheit für Sechstklässler und deren Eltern, sich über die Schule zu informieren. FOTO: Andreas Staindl/asd1
Lübben. Die Spreewald-Schule ist eine von zwei weiterführenden Schulen in Lübben. Sechstklässler und ihre Eltern waren zum Tag der offenen Tür eingeladen. Schüler und Lehrer der Schule haben die gesamte Vielfalt der Einrichtung präsentiert. Andreas Staindl / asd1

"Herzlich willkommen in unserer Schulküche. Möchten Sie von unserem kleinen Imbiss kosten?"

Eine Ausnahme war diese freundliche Begrüßung nicht. Im gesamten Schulhaus kümmerten sich Schüler und Lehrer fast liebevoll um die Gäste - eine angenehme Wohlfühlatmosphäre. Neu ist die offenbar nicht. "Als ich mir die Schule während des Tags der offenen Tür vor zwei Jahren angeschaut habe, war ich begeistert", erzählt Colette Weber. "Ich hatte gleich einen guten Eindruck und wollte unbedingt hierher."

Die Achtklässlerin hat ihre Entscheidung nicht bereut: "Es gibt hier nichts Negatives. Mitschüler und Lehrer sind nett. Zudem werden zahlreiche Arbeitsgemeinschaften angeboten."

Die Spreewald-Schule ist eine Ganztagsschule. Schüler, Lehrer und externe Kräfte verbringen mehr Zeit miteinander. "Ich finde das sehr gut", sagt Henrike Groschke. "Es gibt immer Gelegenheit, Lehrer zu fragen, wenn man etwas nicht verstanden hat."

Die Achtklässlerin fühlt sich in der Einrichtung sehr wohl. Die guten Bedingungen wirken sich offenbar positiv auf die Leistungen der Oberschüler aus. "Etwa ein Drittel unserer Schüler schließt die zehnte Klasse mit dem bestmöglichen Abschluss ab - der Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe", erklärt der Schulleiter Andreas Kurzhals. "Einige von ihnen wechseln im Anschluss in das Oberstufenzentrum und machen dort ihr Abitur."

Angelina Krieger will diesen Weg gehen. Die Zehntklässlerin fühlt sich bestens vorbereitet: "Die Oberschule ist für mich genau richtig. Wir haben hier viel mehr Zeit für den Unterrichtsstoff als im Gymnasium. Dadurch ist der Druck auf uns nicht so groß." Und noch etwas gefällt ihr an ihrer Schule: "Wir haben Streitschlichter. Sie greifen ein, wenn Schüler etwa gemobbt werden. Das sorgt für eine angenehme Atmosphäre in unserer Schule." Zudem ist Angelina Krieger von den zahlreichen Arbeitsgemeinschaften sowie dem Förderunterricht begeistert: "Für mich war es die richtige Entscheidung, nach der Grundschule in die Spreewald-Schule zu wechseln."

Was die künftigen Siebtklässler dort erwartet, wurde ihnen während des Tags der offenen Tür eindrucksvoll präsentiert. Zum späteren Nachlesen gab es Informationsmaterial für die Sechstklässler und deren Eltern. Auch die Homepage gibt viel über die Bildungseinrichtung preis. Dort sind nicht nur aktuelle Vertretungspläne hinterlegt, sondern von den Eltern auch alle Zensuren ihrer Kinder nachzulesen.

"Dieser Service kommt bei den Eltern sehr gut an", sagt der stellvertretende Schulleiter Stefan Michaelis. Berufsorientierung und Praxislernen sind wichtige Schwerpunkte der Einrichtung. Internationale Kontakte ermöglichen den Schülern Einblick in andere Länder und Kulturen. Siebt- bis Neuntklässler werden im Rahmen der Lernwerkstatt besonders gefördert. In Mathe, Englisch und Deutsch wird Förderunterricht angeboten. Der Anspruch der Oberschule: Schwächere fördern und Stärkere fordern.

Die Spreewald-Schule ist eine gute Wahl für Kinder, denen das Lernen nicht so leicht fällt und die für gute Noten viel investieren müssen, wie Andreas Kurzhals sagt. Ihm zufolge wechseln in jedem Schuljahr auch etwa fünf, sechs Schülerinnen und Schüler vom Gymnasium in die Oberschule: "Sie haben bei uns mehr Zeit für den Unterrichtsstoff und damit mehr Spaß am Lernen."