Lübben, Lübbenau und Burg hätten vereinbart, künftig gemeinsam zu versuchen, für derartige konzeptionelle Arbeit Fördermittel zu bekommen, sagte Lübbens Kämmerer kürzlich während der Sitzung des Bildungsausschusses. Für Burg solle es in dem Konzept um das Ziel gehen, Kurort zu werden. Lübben werde sich wiederfinden unter anderem mit den Vorhaben Badehaus und der Entwicklung des Burglehns, auf dem mit dem Biosphärenreservat das Informationszentrum „Wasserreich Spreewald“ entstehen soll. Da sich Schlepzig um den Status „Staatlich anerkannter Erholungsort“ bemühe, habe sich die Unterspreewald-Gemeinde in Sachen Tourismusentwicklungskonzeption den anderen drei angeschlossen.
Da diese Zuschüsse „aber nur einer beantragen und empfangen kann, hat in diesem Fall Lübben den Hut aufbekommen“ , erklärte Kleemann die Summe in dem Nachtragshaushalt. Es gehe um 144 000 Euro Fördermittel. Lübben müsse 11 000 Euro aufbringen. „Da wir für derartige planerische Arbeit im Haushalt sowieso 10 000 Euro drin hatten, geht es beim Nachtrag nur um eine Erhöhung um 1000 Euro bei dieser Position“ , rechnete er vor. Ob dieses Jahr die Fördermittel noch fließen, sei indes ungewiss, saft Kämmerer Kleemann. (dh)