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| 15:10 Uhr

Fussball
Tolle Aufholjagd der Grün-Weißen wird nicht belohnt

Fußball-Brandenburgliga. SV Falkensee-Finkenkrug – Grün-Weiß Lübben 4:3 (3:3) T: 1:0, 2:0 Lenz (13.,16.), 3:0 Schulze (21.), 3:1 Tola (22.), 3:2, 3:3 Trehkopf (28./FE, 39./FE), 4:3 Buschke (73.); Z: 115; S: Husmann (Berlin); Lübben: Michaelis – Leupold, Trehkopf, Guttke (65.Gülzow), Albrecht (61.Peschk) – Müller, Leschnik, Neubauer, Savaris Lopes (61.Gutar) – Lindner, Tola. Von Roland Scheumeister

Gut ins Spiel gekommen ließen die Lübbener drei klare Einschussmöglichkeiten ungenutzt. Dies rächte sich, als bei einem Missverständnis zwischen Abwehrchef René Trehkopf und Torwart Patrick Michaelis Falkensees Torjäger Lenz die Lücke erkannte und einnetzte. Bei zwei langen Bällen, aus der gegnerischen Abwehr heraus geschlagen, verteidigten die Grünweißen zu pomadig, was die Platzherren auf 3:0 davon ziehen ließ. Die drohende Pleite ließ die bis dato zu lax agierende Truppe erwachen, die sich nun auf ihr Können besann und endlich mitspielte. Einen Freistoß von Savaris ins Tor verlängernd, verkürzte Valmir Tola. Als Michael Leschnik im Strafraum am Knie getroffen wurde, verwandelte Trehkopf den fälligen Elfer sicher und nahm auch die zweite Chance vom Punkt wahr, als Tola zuvor gefoult wurde. Der weitere Verlauf gestaltete sich ausgeglichen. Die zweite Hälfte plätscherte zunächst ereignisarm und beiderseits passiv dahin. Die Gastgeber kamen schließlich zu einer Reihe von Standards mit denen sie für Gefahr im Lübbener Strafraum sorgten. So war es auch ein Kopfballtor nach Ecke, welches den Berlinern das 4:3 bescherte. In der Schlussphase entwickelte sich ein von Hektik und vielen Fouls geprägter Schlagabtausch. Peer Gülzow vergab überhastet die Ausgleichschance. GWL-Trainer Thomas Schmidt: „Wir haben zu passiv agiert. Falkensee hatte den größeren Siegeswillen“.