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| 17:23 Uhr

Handball
Spreewälder Zittersieg gegen Rangsdorf

Rechtsaußen Danilo Wendt (hier in der Vorwoche gegen Eberswalde) erzielte sechs seiner acht Treffer für den HC Spreewald gegen Rangsdorf in der zweiten Halbzeit.
Rechtsaußen Danilo Wendt (hier in der Vorwoche gegen Eberswalde) erzielte sechs seiner acht Treffer für den HC Spreewald gegen Rangsdorf in der zweiten Halbzeit. FOTO: Robert W. Naase / Robert William Naase
Die HC-Handballer steigern sich in der zweiten Halbzeit gegen einen überraschend starken Gegner.

Handball-Brandenburgliga HC Spreewald – SV Lok Rangsdorf 27:24 (10:15) Noch im November zählte der SV Lok Rangsdorf zu den möglichen Abstiegskandidaten der Brandenburg-Liga. Mit einer furiosen Serie von fünf Siegen aus den letzten sechs Begegnungen sorgten sie jedoch für viel Furore und kamen am vergangenen Samstag als ernstzunehmender Gegner nach Luckau. Nach der deutlichen 35:20-Hinspielniederlage waren die Männer des neuen Trainers Uwe Papke zudem auf Widergutmachung aus. Dank Videoanalyse waren die Gäste hervorragend auf das Konzept des HCs eingestellt. Den Spreewälder Angriffsbemühungen wurde durch die engagierte Gästeabwehr frühzeitig der Wind aus den Segeln genommen. In der eigenen Defensive agierte der Gastgeber zudem pomadig, so dass die Rangsdorfer ungehindert zu einfachen Toren aus dem Rückraum kamen. Nach einem deutlichen Halbzeitrückstand (10:15) führte eine beherzte Schlussphase der Gurkentruppe jedoch zur Verteidigung der Tabellenspitze.

Der treffsicherste Rangsdorfer Dominik Schobelt (10/5 Tore) eröffnete eine torarme Anfangsphase. Nach dem 1:1-Ausgleich (2.) zogen die Gäste auf 1:3 (5.) davon. Die HC-Akteure scheiterten zu Spielbeginn immer wieder an einem glänzend aufgelegten Lok-Keeper. Erst Florian Beyer konnte nach der nötigen Auszeit auf 2:3 (10.) verkürzen. Die Spreewälder taten sich jedoch weiterhin schwer, zu ihrem Spiel zu finden. Nach dem 4:5 (15.) zogen die Rangsdorfer den Gastgebern den Zahn und erhöhten auf 6:9 (19.). Einzig Danilo Wendt zeigte sich nervenstark.

Zu Beginn der heißen Schlussphase wurde es übersichtlich auf dem Spielfeld. Nach insgesamt fünf (!) Zeitstrafen binnen zwei Spielminuten stand ein 22:22 (55.) auf der Anzeigentafel. Im Endspurt konnten sich die HC-Akteure jedoch auf die treffsicheren Pascal Freund, Chris Guhrenz (2) und Danilo Wendt verlassen.
HC Spreewald: Florian Kleindienst und Daniel Wegner (beide im Tor), Florian Beyer (3), Danilo Wendt (8/1), Jonathan Weske, Paul Meisner, Chris Guhrenz (3), Erik Handke (1), Pascal Freund (5/1), Tobias Lubig, Jens Kranick (1), Tim Glowinkowski (1) und Nils Werner (5/3).