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| 17:52 Uhr

Fussball
Spätes Gegentor bringt Grün-Weiß um den Sieg

Fußball-Brandenburgliga. Grün-Weiß Lübben – Einheit Bernau 2:2 (1:0) T: 1:0 Tola (30.), 1:1 Nkok (48.), 2:1 Trehkopf (74.), 2:2 Seifarth (90+1.); S: Archut (Falkensee); Z: 90; Lübben: Michaelis – Leschnik, Trehkopf, Guttke, Albrecht, Savaris Lopes, Lindner, Lehmann, Köhler (71. Friedrich), Tola (81. Würfel), Pereira de Brito. Von Roland Scheumeister

Grün-Weiß Lübben – Einheit Bernau 2:2 (1:0) T: 1:0 Tola (30.), 1:1 Nkok (48.), 2:1 Trehkopf (74.), 2:2 Seifarth (90+1.); S: Archut (Falkensee); Z: 90; Lübben: Michaelis – Leschnik, Trehkopf, Guttke, Albrecht, Savaris Lopes, Lindner, Lehmann, Köhler (71. Friedrich), Tola (81. Würfel), Pereira de Brito.

Die Lübbener gingen personell geschwächt in die Partie, was sich speziell im Fehlen von Mittelfeldmotor Markus Müller zeigte. Von der Spritzigkeit vergangener Spiele war nichts zu sehen. Ihre phasenweise extreme Überlegenheit konnten die Bernauer allerdings nicht in Zählbares ummünzen, weil ihnen ein gut  gestaffeltes Lübbener Abwehrbollwerk gegenüber stand. Aus der Konterstellung heraus boten sich Romano Lindner zwei tolle Möglichkeiten, bei welchen sich jedoch der Gästetorwart im Eins-zu-Eins Duell behauptete. Dieser musste sich aber geschlagen geben, als, nach Lübbener Ballgewinn im Mittelfeld, sich Dennis Köhler bis zur Grundlinie durcharbeitete und der einlaufende Valmir Tola dessen Flanke zum 1:0 veredelte. Den Grünweißen gelang es dann, vorerst das Spiel zu beruhigen. Der zweite Durchgang gestaltete sich ähnlich. Vom Verlauf her zwar gerecht, in der Ausführung aber strittig, kamen die Gäste zum Ausgleich, indem sich die Lübbener auf den Abseitspfiff verließen, der dann aber nicht kam. In der Folge bekamen die Spreewäldler kaum noch Zugriff auf das Geschehen, erreichten aber die erneute Führung, als der Einheitkeeper beim Abwehrversuch die Grenze des Strafraumes übersah. Den fälligen Freistoß hämmerte René Trehkopf scharf und flach in die Maschen. Die Lübbener hatten nun ihre beste Phase, ließen nichts zu, blieben aber bei Kontermöglichkeiten schon in den Ansätzen stecken. In der Nachspielzeit bekamen die Grünweißen, nach einer Ecke, den Ball nicht aus der Gefahrenzone. Die alles nach vorn werfenden Bernauer suchten die Lücke, die ihr als Angreifer nach vorn geeilter Keeper Seifarth schließlich fand und den Gastgebern damit einen glücklichen Sieg vermasselte.