| 17:02 Uhr

Fußball-Brandenburgliga
Lübbener Taktiker bremsen Spitzenreiter aus

Fußball-Brandenburgliga Grün-Weiß Lübben – Ludwigsfelder FC 0:0. S: Gärtner (Dresden); Z: 121; Lübben: Michaelis – Lehmann, Trehkopf, Guttke, Albrecht, Savaris Lopes, Müller, Lindner, Köhler, Tola, Pereira de Brito. In der von taktischen Belangen geprägten Begegnung dominierten beide Abwehrreihen. Der Spitzenreiter schlug zwar erwartungsgemäß die technisch feinere Klinge und war auch optisch überlegen. Doch die Spreewaldkicker hielten sehr gut dagegen und suchten, ihr Heil mit langen Bällen in die Schnittstellen der gegnerischen Defensive. Ludwigsfelde imponierte mit einer abgezockten Spielweise und verlagerte geschickt das Tempo. Doch lediglich einige gefährliche Standards bescherten den Platzherren brenzlige Situationen. Die größte Chance vor der Pause hatten die Grünweißen, als Romano Lindner, leider den mitgelaufenen Mitspieler übersehend, aus spitzem Winkel das Außennetz traf. Von Roland Scheumeister

Fußball-Brandenburgliga Grün-Weiß Lübben – Ludwigsfelder FC 0:0. S: Gärtner (Dresden); Z: 121; Lübben: Michaelis – Lehmann, Trehkopf, Guttke, Albrecht, Savaris Lopes, Müller, Lindner, Köhler, Tola, Pereira de Brito.
In der von taktischen Belangen geprägten Begegnung dominierten beide Abwehrreihen. Der Spitzenreiter schlug zwar erwartungsgemäß die technisch feinere Klinge und war auch optisch überlegen. Doch die Spreewaldkicker hielten sehr gut dagegen und suchten, ihr Heil mit langen Bällen in die Schnittstellen der gegnerischen Defensive. Ludwigsfelde imponierte mit einer abgezockten Spielweise und verlagerte geschickt das Tempo. Doch lediglich einige gefährliche Standards bescherten den Platzherren brenzlige Situationen. Die größte Chance vor der Pause hatten die Grünweißen, als Romano Lindner, leider den mitgelaufenen Mitspieler übersehend, aus spitzem Winkel das Außennetz traf.

Die Dahmeländler erhöhten im zweiten Durchgang den Druck und waren dem Führungstor mit einer Reihe präziser Flanken nahe. Die Spreewaldkicker überstanden diese Phase und schafften es, das Spiel in der letzten halben Stunde weitgehend zu neutralisieren. Zumal auch der Favorit das letzte Risiko scheute. Beiden Kontrahenten war wichtig, nicht zu verlieren. Fast wäre den, ohne wirkliche Wechselalternativen angetretenen Gastgebern noch der große Wurf gelungen. Doch Lindners 20m-Schuss (88. Minute) wurde von seinem Namensvetter im LFC-Tor über die Latte gelenkt.

Grün-Weiß-Trainer Thomas Schmidt befand: „Das 0:0 ist das letztlich gerechte Resultat für ein chancenarmes Spiel auf überschaubarem Niveau.“