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| 18:55 Uhr

Fussball
Lübbener lassen Stahl-Angreifer schier verzweifeln

Brandenburg-Liga. Stahl Brandenburg – Grün-Weiß Lübben 1:1 (0:1) Von Roland Scheumeister

Stahl Brandenburg – Grün-Weiß Lübben 1:1 (0:1). T: 0:1 Lindner (43.), 1:1 Meyer (74.); S: Kruse (Ludwigsfelde); Z: 85
Lübben: Michaelis – Leschnik, Trehkopf, Albrecht, Müller, Savaris Lopes, Lehmann (89.Menzlow), Friedrich (81.Pohle), Würfel (68.Janke) Lindner, Tola.

Die in argen Abstiegsnöten steckenden Brandenburger waren sich ihrer Lage bewusst und bliesen mit dem Anpfiff zum Angriff. Die Spreewaldkicker waren mit Fortuna im Bunde, als Stahl-Stürmer Machado völlig freistehend vorbei schoss (5. Minute) und hatten weitere heikle Situationen zu überstehen, bevor sie mehr Zugriff auf das Geschehen bekamen.

Mit einem Freistoß von René Trehkopf bedient, zirkelte Romano Lindner nach schulbuchmäßigem Doppelpass mit Markus Müller das Streitobjekt ins lange Eck. Im Abschluss eines Superkontors setzte sich Florian Friedrich klasse im Eins-gegen-Eins durch, verzog dann aber zentral aus elf Metern.

Mit Beginn der zweiten Halbzeit verstärkten die Havelstädter den Druck und kauften den Lübbenern, denen der Spielfaden verloren ging und die immer einen Schritt zu spät in die Zweikämpfe kamen, den Schneid ab. Die Chancenverwertung erwies sich allerdings als das Problem der Stahl-Elf. Erst als Meyer einen langen Ball aus der Abwehr 30 Meter vor dem Tor mit der Brust annahm, sich drehte und ihn dann volley unter die Latte hämmerte, spiegelte sich das Geschehen auch ergebniswirksam wider.

Es folgte ein Chaos in der Grün-Weiß-Abwehr. Das Pech und Unvermögen bei den Abschlüssen der Brandenburger, die an der Latte scheiterten und mehrfach aus Nahdistanz nicht vollenden konnten, bewahrte die Gäste vor einem Einbruch. Im finalen Schlagabtausch, ohne taktische Fesseln, tankte sich Lindner zweimal bis zur Grundlinie durch. Doch in beiden sich gleichenden Szenen vertändelten sowohl Johannes Janke als auch Valmir Tola die zurückgelegten Bälle.