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| 17:18 Uhr

Handball
Lübbenau rettet einen Teilerfolg

Handball-Brandenburgliga. TSG-Handballer holen Remis in letzter Sekunde. HC Spreewald kassiert schmerzliche Niederlage.

SV Jahn Bad Freienwalde - HC Spreewald 28:23 (14:11). Gegen bis in die Haarspitzen motivierte Gastgeber aus Bad Freienwalde musste die Wolschke-Sieben eine schmerzhafte 28:23-Niederlage hinnehmen. Die im Bus mitgereisten Fans unterstützten die Spreewälder bis in die Endphase, in der der HC durch eine miserable Chancenverwertung und eine hohe Anzahl technischer Fehler einen möglichen Sieg hergab. Die Jahn-Akteure nutzten die sich bietenden Chancen gnadenlos.

Die Spreewälder fanden schwer ins Spiel und ließen die Leichtigkeit der Vorwoche vermissen. Dies hing vor allem mit der aggressiven 3-2-1-Abwehr der Kurstädter zusammen, die die HC-Sieben immer wieder ins Zeitspiel zwang. Nach dem zwischenzeitlichen 2:2 (5.) zogen die Gastgeber so auf 5:2 (10.) davon. Mit der Einwechslung von Pascal Freund (2) konnte der HC zum 8:7 (21.) aufschließen, erlaubte sich jedoch weiterhin zu viele Fehlwürfe. Über ein deutlich effektiveres Umschaltspiel kamen die Bad Freienwalder wiederholt zu einfachen Toren (12:8, 26.). Der HC ging folglich mit einer großen Bürde (14:11, 30.) in den zweiten Spielabschnitt.

Die Halbzeitansprache fiel deutlich aus und die Gurkentruppe ließ Taten folgen. Die Abwehr stand solider und das Tempo wurde deutlich angezogen. Nichtsdestotrotz gelang es den Spreewäldern nicht den Schwung mitzunehmen, um sich ein Polster zu erspielen. Bis zum 19:19 (45.) legten die Gäste stets vor, vergaben zu diesem Zeitpunkt jedoch den dritten Strafwurf und standen nachfolgend stets unter Zugzwang. Für das, was nach dem 23:23 (52.) passierte, fand nach dem Spiel keiner der HC-Akteure eine passende Antwort.

HC Spreewald: Florian Kleindienst und Daniel Wegner (beide im Tor), Danilo Wendt (3), Tobias Lubig, Tim Glowinkowski (1), Jörn Grötschel, André Zogbaum, Erik Handke (2), Chris Guhrenz (4), Christian Krause (4), Jens Kranick (3) und Pascal Freund (6).

TSG Lübbenau – HSV Wildau 31:31 (15:20). Im letzten Heimspiel des Jahres konnten die Spreewälder ihren Heimvorteil nicht nutzen. Es fehlte die Konzentration, um sich gegen hoch motivierte und kampfstarke Gäste durchzusetzen. Nur in der Anfangsphase wurden taktische Vorgaben mit hoher Lauf- und Passgeschwindigkeit umgesetzt. Doch beste Torchancen wurden liegen gelassen. Der konstruktive Spielaufbau ging verloren. Auch die Deckung ohne Körpersprache und Zuordnung. Nach dem Ausgleichstreffer zum 3:3 übernahmen die Gäste das Spielgeschehen. Auch eine Auszeit konnte dem Spiel der Spreewälder keine Impulse geben. Abwehrschwächen und ausgelassene Torchancen waren nicht abgestellt. Christoph Wilde (2) und Dustin Trenkmann verkürzten ein 5:10 der Gäste zum 8:10. Doch sie spielten unter ihren Möglichkeiten. Simple Fehler und passive Deckungsarbeit nutzte der HSV.

Den zweiten Spielabschnitt eröffneten die Gastgeber mit dem 17:20. Eine offensive Deckung störte den gegnerischen Spielaufbau und kontrollierte ihre Rückraumschützen. Stefan Richter setzte die Treffer zum 20:23 und mit einem Siebenmeter verkürzte Marius König den Spielstand auf 21:23. Die Gäste nutzten ihr Überzahlspiel und erhöhten auf 22:26. Die Heimmannschaft erhöhte das Spieltempo. Eine körperaktive Deckungsarbeit nahm den Gästen die Torgefährlichkeit. Mit drei Toren in Folge und dem Ausgleichstreffer zum 26:26 durch Christoph Wilde waren sie  wieder auf Augenhöhe. Beim Spielstand von 30:31 vergab die TSG einen Siebenmeter. Im Gegenzug verhinderte ein Fehlwurf den möglichen Siegestreffer der Gäste. Die Spreewälder nutzten ihre Chance. Christoph Wilde traf zum 31:31 und verhinderte in der Schlussminute die Heimspielniederlage seiner Mannschaft.

TSG Lübbenau mit: Kuhlmey, Nicola 3; Werban, Thomas; Suhl, Justin; Trenkmann, Dustin 3; Richter, Stefan 6; Wahnschaffe, Henrik; König, Marius 4; Siebert,Marian; Domann, Joey; Kasper, Lars TW; Wilde, Christoph 9; Lange, Tobias; Pipiale, Oliver 6; Verhoeven, Florian TW;