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| 16:05 Uhr

Fussball
Lübben verliert durch unglückliche Gegentore

Brandenburgliga. Brandenburg-Liga: Grün-Weiß Lübben – Einheit Bernau 0:2 (0:1) Von Roland Scheumeister

Grün-Weiß Lübben – Einheit Bernau 0:2 (0:1). T: 0:1 Ziegler (18.), 0:2 Altin (78.); S: Dreschkowski (Potsdam); Z: 72
Lübben: Kopsch – Leupold, Trehkopf, Herms, Leschnik (46.Gutar), Müller, Savaris Lopes, Neubauer (81.Heppelter), Lindner, Gülzow, Tola (61.Pereira de Brito).

Die Bernauer fanden ihren Spielfaden schneller als die Gastgeber und präsentierten sich somit optisch überlegen. Die erste echte Chance hatten allerdings die Lübbener. Nach einem Eckball zog Markus Müller aus acht Metern ab, traf aber nur den Keeper und konnte auch den Nachschuss nicht unterbringen. Ein Ballverlust der Grünweißen brachte Bernaus Ziegler in Position, dessen Schuss, noch abgefälscht, im Tor landete. Weiter ging es mit viel Geplänkel zwischen den Strafräumen, ohne nennenswerte Abschlüsse. Die Spreewaldkicker, welche in den nächsten Wochen ohne ihren an einem Fingerbruch laborierenden Stammkeeper Patrick Michaelis auskommen müssen, strahlten lediglich mit einigen gut getimten Eckbällen Gefahr aus.

In der Pause nahm Trainer Thomas Schmidt einige taktische Veränderungen im Mannschaftsgefüge vor, wodurch die Truppe im zweiten Durchgang besser ins Spiel kam. Während sie im Defensivbereich wenig zuließ, fehlten im Spiel nach vorn die letzte Konsequenz und auch das Quäntchen Glück. So wurde bei zwei strittigen Strafraumszenen vergeblich der Elfmeterpfiff des Unparteiischen reklamiert.

Auch das letztendlich entscheidende 0:2 fiel unglücklich. Ein Freistoß, aus dem Bereich Mittel-/Außenlinie geschlagen, wurde unterschätzt und das Streitobjekt glitt dem Torwart durch die Hände. Lübben ackerte weiter um Resultatsverbesserung, während die Randberliner gefährlich konterten. „Unser Auftritt war, insbesondere in der zweiten Hälfte, nicht so schlecht, wie es das Resultat ausdrückt. Der Verlauf war aber für uns recht unglück­lich“, resümierte Trainer Schmidt nach dem Abpfiff.