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| 15:31 Uhr

Fussball
Lübben punktet dank Lindners Doppelpack

Lübbens Goalgetter Romano Lindner
Lübbens Goalgetter Romano Lindner FOTO: FuPa Brandenburg
Brandenburgliga. Brandenburg-Liga: Grün-Weiß Lübben – Blau-Weiß Petershagen/Eggersdorf 2:2 (0:1) Von Roland Scheumeister

Grün-Weiß Lübben – Blau-Weiß Petershagen/Eggersdorf 2:2 (0:1). T: 0:1 Dingeldey (41.), 0:2 Küter (61.), 1:2, 2:2 Lindner (69.,88.). Z: 74; S: Nitz (Seelow)
Lübben: Michaelis – Leupold, Trehkopf, Guttke (66.Leschnik), Albrecht – Müller (46.Peschk), Herms, Savaris Lopes, Pereira de Brito (45.Neubauer) – Lindner, Gutar.

Die Lübbener starteten kontrolliert in die Partie und produzierten eine Reihe guter Angriffe. Unter anderem landete ein Schuss von Antonio Pereira nach präziser Vorlage von Romano Lindner am Pfosten (29. Minute), ein elfmeterreifes Foul an Lindner blieb ungeahndet.

Die Gäste warteten indes auf ihre Konterchancen. Der nach längerer Verletzungspause erstmals wieder das Tor hütende und dabei eine solide Leistung abliefernde Patrick Michaelis parierte zwar den Schuss nach zuvor leichtfertigem Ballverlust seiner Vorderleute, doch Petershagens Dingeldey staubte ab.

Das unnötige Gegentor und noch mehr das verletzungsbedingte Ausscheiden von Markus Müller nach einem Kopfballduell und von Pereira nach einem gegnerischen Foul bewirkten eine Schockstarre, welche die Lübbener zunächst auch in der zweiten Halbzeit lähmte. Das 0:2 durch Blauweiß-Routinier Küter fiel quasi folgerichtig.

Grün-Weiß-Coach Thomas Schmidt stellte taktisch um und bewies auch beim Wechseln ein gutes Händchen. Die Spreewälder strafften sich. Einen von Benjamin Peschk hinter die Abwehr gespielten Ball nahm Lindner auf, ließ einen Verteidiger aussteigen und vollendete zum Anschluss. Lübben drückte nun in voller Offensive, hatte aber Glück, als die Gäste nach einem Überzahlangriff das leere Gehäuse aus Nahdistanz verfehlten. Im Gegenzug steckte Johannes Neubauer durch und die „Spreewälder Lebensversicherung“, Romano Lindner, war mit einem sattem Schuss zur Stelle. Grün-Weiß war nun nah dran, das Resultat endgültig zu drehen, doch der Aufsteiger rettete das Remis mit Glück und Geschick über die Zeit.