| 15:08 Uhr

Fussball
Lübben bringt den nächsten Favoriten aus dem Tritt

Fußball-Brandenburgliga Grün-Weiß Lübben – FSV Bernau 2:1 (2:1). Tore: 1:0 Lindner (7.), 1:1 Schöffel (29.), 2:1 Müller (40.); S: Weitzmann (Berlin); Rote Karte: Al Maliji (Bernau/70.,wg. Nachtretens). Z: 102; Lübben: Michaelis – Leschnik, Trehkopf, Guttke, Lehmann – Savaris Lopes, Müller, Lindner, Köhler (54.Menzlow/67.Alves Ferreira) – Tola, Pereira de Brito (90+4.Pohle). Von Roland Scheumeister

Fußball-Brandenburgliga Grün-Weiß Lübben – FSV Bernau 2:1 (2:1). Tore: 1:0 Lindner (7.), 1:1 Schöffel (29.), 2:1 Müller (40.); S: Weitzmann (Berlin); Rote Karte: Al Maliji (Bernau/70.,wg. Nachtretens). Z: 102; Lübben: Michaelis – Leschnik, Trehkopf, Guttke, Lehmann – Savaris Lopes, Müller, Lindner, Köhler (54.Menzlow/67.Alves Ferreira) – Tola, Pereira de Brito (90+4.Pohle).

Voll im Titelkampf involviert und gewillt, am Ortsrivalen Einheit vorbei auf Rang zwei zu springen, reisten die Bernauer in Lübben zum Nachholtermin an. Obwohl ihnen eine Reihe von Stammspielern nicht zur Verfügung stand, versuchten sie, das Spiel zu gestalten. Die Lübbener lauerten indes tief stehend auf ihre Chance. Zwei Kontermöglichkeiten brachten die Gastgeber nicht clever genug zum Abschluss. Nach Pereiras Eckball, den Neuzugang Savaris Lopes auf den langen Pfosten verlängerte, ließ sich Routinier Romano Lindner die Chance zum Führungstor nicht entgehen. Das Tor wirkte wie ein Stich ins Wespennest, denn die Bernauer drängten nun in ihrer stärksten Phase vehement auf den Ausgleich. Dafür bedurfte es allerdings auch eines Standards, indem Routinier Schwager mit einem Eckball das Tor vorbereitete. Indes funktionierte Lübbens Kontertaktik bestens. Einen von den Gästen zu kurz abgewehrten Eckball brachte Pereira aus dem Halbfeld zurück an den langen Pfosten, wo Müller zum Einköpfen bereit stand. Ein ähnliches Bild bot sich auch in der zweiten Hälfte. Gegen die anrennenden Berliner ließen die Grünweißen lediglich eine klare Chance – der Ball strich knapp über das Tor – zu. Im Schlussgang in Überzahl, da sich die Bernauer durch einen Platzverweis selbst dezimierten, boten sich den Spreewaldkickern noch zwei Riesenkonterchancen. Doch Alves Ferreira fand bei seinem Abschluss im gegnerischen Torwart seinen Meister und Tola traf, von Lindner mit einer Topvorlage bedient, nur den Verteidiger. Mit den durch diesen Sieg erreichten 34 Punkten haben die Lübbener de facto ihr Nahziel, den Klassenerhalt, erreicht und können sich im letzten Meisterschaftsdrittel der „Kür“ widmen.