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Fussball Brandenburgliga
Lübben bleibt das Überraschungsteam der Brandenburgliga

Brandenburgliga. Der Aufsteiger bewingt Eintracht Miersdorf/Zeuthen mit 6:1. Pereira trifft dreifach für die Spreewälder. Von Roland Scheumeister

Grün-Weiß Lübben – Eintracht Miersdorf/Zeuthen 6:1 (1:0).

T: 1:0, 2:0 Lehmann (23.,46.), 3:0 Pereira (0.), 3:1 Gülzow (63./FE), 4:1 Trehkopf (78./FE), 5:1, 6:1 Pereira (88.,89.); S: Mangold (Chorin); Z: 117; Lübben: Michaelis – Leschnik, Trehkopf, Guttke, Herms – Lindner, Alves Ferreira Walder (78.Ziegler) – Lehmann (82.Friedrich), Müller, Köhler (67.Hagen) – Pereira de Brito Junior.

Ungeachtet des klaren Endstandes bewegte sich diese Partie lange auf des Messers Schneide. Denn die Lübbener begannen recht nervös und unkonzentriert. Das Rezept der Gäste, mit langen Bällen den eigenen Angriff zu versorgen, bereitete den Platzherren Probleme und ließ das Spiel zudem recht unansehnlich dahin plätschern. Mit der einzigen guten Aktion der ersten Hälfte kam Grün-Weiß zum Führungstor. Romano Lindner behauptete einen langen Ball, steckte zum einlaufenden Nico Lehmann durch, der, völlig blank, einschob.

Nach der Pause stellte Trainer Thomas Schmidt seine Elf taktisch um. Mit mehr Intensität über die Außenpositionen wurde versucht, die Fünferabwehrkette der Randberliner auszuhebeln. Lindner legte erneut für Lehmann vor, der noch den Torwart aussteigen ließ und einnetzte. Eine Flanke Markus Müllers von der Grundlinie verlängerte Pereira per Kopf in die Maschen.

Miersdorf blieb um Resultatsverbesserung bemüht und verkürzte per Elfmeter, nachdem René Trehkopf einen Angreifer im Strafraum zu Fall gebracht hatte. Mit dem Gegentor verloren die Spreewälder den Spielfaden. Der Pfosten und Patrick Michaelis, mit zwei Glanzparaden, wahrten den Vorsprung. Die voll offensive Spielweise der Miersdorfer verhalf den Lübbenern jetzt vermehrt zu Kontern. Lindner bediente Pereira, der im Sechzehner umgestoßen wurde. Trehkopf verwandelte den Elfer sicher.

Mit zwei weiteren Kontertoren sorgte schließlich der treffsichere Pereira, von Florian Friedrich sowie Philipp Herms in Szene gesetzt, für den Endstand.

Lübbens Trainer Thomas Schmidt analysierte anschließend: „Wir freuen uns riesig über den erneuten Sieg, der aber, realistisch betrachtet, etwas zu hoch ausfiel. Bei aller Euphorie ist klar, dass wir noch gehörig an unserer Spielsicherheit arbeiten müssen.“