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| 18:02 Uhr

Fussball
Individuelle Fehler sorgen für Lübbener Pleite

Fußball-Brandenburgliga. Grün-Weiß Lübben – Grün-Weiß Brieselang 1:4 (0:0) T: 1:0 Neubauer (48.), 1:1 Schmidt (49.),1:2 Erkic (58.), 1:3 Dülek (73.), 1:4 Czeponik (76.); Z: 59; S: Kruse (Ludwigsfelde); RK: Tola (GWL/75.,wg.

Schiedsrichterbeleidigung); Lübben: Michaelis – Leupold, Müller, Gülzow, Leschnik (82.Guttke) – Lehmann, Neubauer (82.Razmjoo), Savaris Lopes, Tola (69.Peschk) – Lindner, Gutar.

Gegen die favorisierten Gäste ließen die Lübbener, kompakt in der Abwehr stehend, wenig zu. Die sich bietenden Räume nutzten sie zu einigen verheißungsvollen Kontern, welchen aber der krönende Abschluss fehlte. So handelte der durch die Abwehr gelaufene Nico Lehmann final zu zögerlich. Valmir Tola rutschte bei freier Schussbahn der Ball vom Senkel und ein Fallrückzieher von Romano Lindner endete in den Armen des Keepers. Die Hausherren starteten auch noch gut in die zweite Hälfte. Hans Leupold eroberte den Ball und legte quer auf Eduard Gutar. Dieser steckte zu Johannes Neubauer durch, der, völlig blank, einschob. Doch bereits im Gegenzug machte ein totales Blackout der Abwehr, beim Versuch, einen langen Ball zu klären, es dem Gegner leicht auszugleichen. Noch war nichts verloren. Aber dann war es die fehlende Kaltschnäuzigkeit, welche die erneute Führung verhinderte. Michael Leschnik und wenig später Weslin Savaris spielten den Ball, jeweils bestens vor dem Tor positioniert, ins Leere, anstelle schnörkellos zu schießen. Ein Freistoß der Gäste, der einen Lübbener Verteidiger traf und dadurch unhaltbar abgefälscht ins Tor trudelte, leitete die Niederlage ein. Da auch Benjamin Peschk, zu zögerlich agierend,  die Chance zum Ausgleich vertändelte, war Brieselangs Treffer, per Abstauber nach abgewehrtem Freistoß erzielt, die Vorentscheidung. Typisch für die hohe Lübbener Fehlerquote leistete auch beim 1:4 die einheimische Abwehr Schützenhilfe. Zu allem Überfluss leistete auch Tola seiner Mannschaft einen Bärendienst, indem er nach seiner Auswechselung das Schiedsrichterteam verbal attackierte, auf der Bank mit Rot bedacht wurde und damit mindestens eine Partie aus der Zuschauerperspektive erleben muss.