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| 17:56 Uhr

Handball
HC Spreewald erfüllt Pflichtaufgabe

Vor allem in der zweiten Hälfte drehte der HC Spreewald richtig auf. Die Kurstädter fanden dagegen keine Mittel.
Vor allem in der zweiten Hälfte drehte der HC Spreewald richtig auf. Die Kurstädter fanden dagegen keine Mittel. FOTO: Naase Robert / Photographer: Robert W. Naase
Handball Brandenburgliga<br>Herren . Nach dem deutlichen 27:17-Erfolg gegen den HC Bad Liebenwerda bleiben die Spreewälder an der Tabellenspitze dran. Chris Guhrenz

HC Spreewald – HC Bad Liebenwerda 27:17 (13:10). Zum bereits dritten Heimspiel der noch jungen Saison empfing der Vorjahresmeister aus dem Spreewald (5:1 Punkte) die tabellarischen Nachbarn aus der Kurstadt Bad Liebenwerda (6:2 Punkte), welche, trotz des Abgangs ihres Toptorschützen Hannes Rabe, einen sehr guten Auftakt feierten. Zwar körperlich vielen Mannschaften der Brandenburg-Liga unterlegen, überzeugen sie alljährlich mit Schnelligkeit und einem aufopferungsvollen Kampfgeist. Nichtsdestotrotz eine Pflichtaufgabe für die Mannschaft von Trainer Mirko Wolschke, der sie am Ende auch mit 27:17 gerecht wurden.

Die Partie begann mit einem schnellen 3:0-Vorsprung (3. Minute) der „Gurkentruppe“, die bereits zu diesem frühen Zeitpunkt in eine Art „Freundschaftsspiel-Modus“ verfiel. Diese Nachlässigkeit nutzten die Gäste, um nach dem 4:1 (5.) über ihre pfeilschnellen Gegenstöße auf 4:4 (8.) aufzuschließen und beim 5:6 (16.) sogar in Führung zu gehen.

Erst nach dem 7:8 (21.) besann sich der HC Spreewald erneut auf seine Tugenden – kompromisslose Abwehrarbeit durch Jörn Grötschel und Tobias Lubig und viel Durchschlagskraft im Angriffsspiel. Mit einem 5:0-Lauf drehten die Gastgeber den Spielstand zum 12:8 (27.). Beim 13:10-Halbzeitstand war jedoch noch keine Vorentscheidung gefallen.

Dies änderte sich nach Wiederanpfiff. Florian Kleindienst im HCS-Tor zog den Kurstädtern nun reihenweise den Zahn und im Angriff vollstreckten Nils Werner, Danilo Wendt und Jens Kranick kompromisslos (16:10, 35.). Nach dem zwischenzeitlichen 17:13 (39.) enteilten die Gastgeber vorentscheidend auf 22:13 (44.).

Da es Bad Liebenwerda an spielerischen Alternativen mangelte, zog der HCS bis auf zehn Tore davon (25:15, 50.). Dabei verpassten es die Spreewälder jedoch, sich vor einer tollen Kulisse weiter abzusetzen, sodass sich die beiden Handballclubs am Ende mit 27:17 trennten. Mit diesem Sieg setzt sich der HC Spreewald mit den beiden Staffelfavoriten aus Brandenburg und Teltow an die Spitze des Brandenburg-Liga-Tableaus.

Das nächste Spiel der Spreewälder findet am Samstag, 20. Oktober, um 18 Uhr in Rangsdorf statt. Durch das dortige Harzverbot und in Anbetracht der in der Saison 2015/16 dort verspielten Meisterschaft ist die „Gurkentruppe“ vor der heimstarken Lok gewarnt.

HC Spreewald: Florian Kleindienst und Daniel Wegner (beide im Tor), Danilo Wendt (3 Tore), Jörn Grötschel, André Zogbaum (2), Tobias Lubig (2), Tim Glowinkowski (1), Chris Guhrenz (1), Erik Handke, Christian Krause (5), Pascal Freund (2), Jens Kranick (5/1) und Nils Werner (6/1);
HC Bad Liebenwerda:
Oliver Böhme und Philipp Rieger (im Tor), Franz Henkelmann (1), Tim Ungermann (1), Tim Preibisch (1), Richard Kasprzak (5), Daniel Brochwitz (1), Michael Pulz (4), Patrick Zieris, Jonas Schenk (3), Paul Götze und Michael Dielefeld (1).