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| 17:30 Uhr

Fussball
Grün-Weiß Lübben stoppt die Negativserie

Peer Gülzow trifft hier per Kopf für Lübben zum 2:0 gegen Eberswalde.
Peer Gülzow trifft hier per Kopf für Lübben zum 2:0 gegen Eberswalde. FOTO: Sven Bock
Fußball-Brandenburgliga. Die Spreewälder gewinnen in der Fußball-Brandenburgliga gegen den FV Preussen Eberswalde klar mit 4:1.

Grün-Weiß Lübben - Preußen Eberswalde 4:1 (2:0) Tore: 1:0 Hans Leupold (32.), 2:0 Peer Gülzow (38.), 3:0 Valmir Tola (63.), 3:1 Arafa El-Moghrabi (67.), 4:1 Markus Müller (71.), Schiedsrichter: René Müller (Willmersdorf), Zuschauer: 61

Wichtiger Heimsieg für Grün-Weiß Lübben: Gegen den FV Preussen Eberswalde gelang am Samstag vor 61 Zuschauern ein klarer 4:1-Erfolg. Der erste Dreier nach acht sieglosen Partien in Folge war am Ende doppelt wichtig, denn auch die direkte Konkurrenz im Tabellenkeller der Brandenburgliga konnte punkten.

Nach der gegenseitigen Abtastphase übernahmen die Hausherren mehr und mehr die Spielkontrolle. Wirklich gefährlich wurde es aber zumeist nur bei Standards. Die ersten beiden Treffer fielen folgerichtig nach ruhenden Bällen. In der 32. Minute verlängerte Markus Müller einen weiten Einwurf per Kopf auf den eingelaufenen Hans Leupold, der aus acht Metern direkt den Ball freistehend im langen Eck versenkte. Dem zweiten Treffer nur wenige Minuten später ging ein Foulspiel an der rechten Eberswalder Strafraumecke voraus. René Trehkopf schlug den Freistoß scharf mit Schnitt Richtung Preussen-Kasten. Peer Gülzow reagierte im Zentrum am schnellsten und lenkte den Schuss mit dem Kopf an den hinteren Innenpfosten, von wo die Kugel ins Tor sprang.

Nach der Pause erhöhten die Gäste den Druck, ohne sich aber wirklich klare Chancen herausspielen zu können. In dieser Phase hatte Thomas Schmidt die passende Antwort parat. Er brachte mit Romano Lindner und Valmir Tola neue Offensivkräfte. Und der Schweizer bedankte sich dafür fast mit dem ersten Ballkontakt. In der 63. Minute leitete er erst den Angriff selbst ein, um schließlich nach Pass von Leupold leicht abgefälscht über Peter hinweg ins lange Eck zu treffen.

Damit war aber noch immer nicht die Entscheidung gefallen. Die Gäste gaben auch bei drei Toren Rückstand nicht auf. Nach dem Anschlusstreffer von El-Moghrabi in der 67. Minute wackelten die Spreewälder kurz. Aber sie fielen nicht. Denn Markus Müller sorgte vier Minuten später bei einem von Schiedsrichter René Müller glücklich eingeleiteten Konter mit dem 4:1 für den verdienten Endstand.

Bei Lübben war nach acht Partien ohne Dreier in Folge die Freude groß. Trainer Schmidt: „Man hat gemerkt, dass viel auf dem Spiel stand. Heute hatten wir das Glück, dass wir anfangs das Tor nicht bekommen, so wie in den letzten Spielen. Dann haben sich die Spieler wunderbar aus diesem Tief heraus gekämpft. Auch die Standards haben funktioniert, aber nur so kommen wir aktuell aus der Situation heraus. Am Ende war es seit langem mal wieder, dass man sich die letzten zehn Minuten in Ruhe anschauen konnte. Für mich und die Mannschaft war es ein freudiger Tag.“

Für Schmidts Gegenüber Obrad Marjanovic war es dagegen eher ein gebrauchter Tag: „Wir haben gegen eine sehr robuste und zweikampfstarke Mannschaft gespielt. Der Tabellenplatz von Lübben entspricht nicht deren Qualitäten. Wir wussten, dass es sehr schwer wird und hatten darauf gehofft, mit einem Punkt nach Hause zu fahren.“