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| 17:46 Uhr

Fußball
Die Lübbener Auswärtsmisere hält weiter an

 In einem Testspiel hat sich Brieske/Senftenberg bei Eintracht Ortrand mit 4:1 durchgesetzt. Hier hat Brieskes Markus Riedel eine gute Gelegenheit.
In einem Testspiel hat sich Brieske/Senftenberg bei Eintracht Ortrand mit 4:1 durchgesetzt. Hier hat Brieskes Markus Riedel eine gute Gelegenheit. FOTO: Marco Kloss
Fußball-Brandenburgliga. FSV Bernau – Grün-Weiß Lübben 2:1 (0:0) T: 1:0, 2:0 Schadow (54.,73.), 2:1 Müller (87.); Z: 112; S: Müke (Neustrelitz); Lübben: Michaelis – Leupold, Leschnik, Razmjoo (73.Savaris Lopes), Albrecht, Müller, Peschk, Neubauer (66.Tola), Gülzow, Menzlow (46.Herms), Gutar.

In sieben Auswärtsbegegnungen konnten die Lübbener lediglich einen Zähler auf die Habenseite bringen, wodurch sie nach der mit dem Nachholspiel abgeschlossenen ersten Halbserie nur hauchdünn vor einem Abstiegsplatz rangieren.

Dank ihrer relativ sicher agierenden Abwehr hielten die Spreewaldkicker der Anfangsoffensive der Randberliner stand und ließen lediglich eine Eckballstafette zu. Im weiteren Verlauf dominierten dann auch die beiden Viererketten das Geschehen und ließen auf beiden Seiten keine echten Strafraumszenen zu. Das 0:0 entsprach der ereignisarmen ersten Halbzeit. Dies setzte sich zunächst auch im zweiten Durchgang fort und änderte sich erst, als die Gäste bei einem riskanten Spielzug von Johannes Neubauer den Ball verloren, Bernau einen Pass in die Tiefe spielte und Schadow Torwart Patrick Michaelis mit seinem Schuss ins lange untere Eck keine Chance ließ. Das Spiel gestaltete sich nun offener, wobei Torchancen weiterhin rar blieben. Nach einem im Zentrum verlorenen Zweikampf von Benjamin Peschk wurde das Leder zum frei stehenden FSV-Angreifer Alexander Schadow durchgesteckt, der erneut einschob. Die Grünweißen bemühten sich um den Anschlusstreffer. Doch Peer Gülzows abgefälschten 25m-Schuss (86.M.) parierte der FSV-Keeper in starker Manier. Markus Müller verkürzte per Kopf am kurzen Pfosten, nach Eckball von Philipp Herms. Im Schlussgang wurde mit offenem Visier gefightet. Die Lübbener kamen noch zu einigen Standards, welche jedoch kläglich vergeben wurden.

GWL-Trainer Thomas Schmidt: „Bernau spielte sehr abgezockt. Enttäuscht bin ich über die insgesamt zu lethargische und körperlose Spielweise der Truppe. Ich hoffe,  dass die Mannschaft  im nächsten Spiel, am kommenden Wochenende bei Einheit Bernau, eine entsprechende Reaktion zeigt“.