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Handball
Der Spitzenreiter bleibt unbezwungen

Brandenburgliga Männer. Acht Siege in Folge – die Serie des HC Spreewald hält in der Handball-Brandenburgliga weiter an.

HSV Wildau 1950 – HC Spreewald 18:25 (11:12). Die Siegesserie der ersten Männermannschaft des HC Spreewald hält weiter an. Nach dem achten Erfolg im achten Spiel steht die Gurkentruppe damit weiterhin als einziges Team ungeschlagen an der Tabellenspitze der Brandenburgliga (16:0 Punkte). Mit dem HSV Wildau trafen die Spreewälder auf den Tabellenachten (5:11 Punkte), die in dieser Saison noch hinter ihren Möglichkeiten zurückbleiben. Vor zahlreichen mitgereisten Fans zeigte der HC letztlich eine geschlossene Mannschaftsleistung und siegte sicher mit 18:25.

Die erste Halbzeit verlief auf Augenhöhe und in einem engen Spielverlauf konnte sich keine der Mannschaften absetzen. Der HC-Motor hatte Anlaufschwierigkeiten, die durchaus den Hallentemperaturen und einer nachlässigen Chancenverwertung geschuldet sein mochten, aber auch der guten kämpferischen Leistung der Heimmannschaft. Keine der Mannschaften konnte sich jedoch entscheidend absetzen.

Bis zur 38. Spielminute (13:14) legte der HC stets vor, die Wildauer antworteten jedoch postwendend. Erst durch eine Spreewälder Überzahlsituation und einen gehaltenen Strafwurf durch den guten Daniel Wegner konnte sich der HC eine Drei-Tore-Führung (13:16, 42.) erspielen. Nach dem 15:17-Anschluss waren die Gäste endlich im Spiel angekommen. In der Abwehr wurde besser gearbeitet, Torchancen konsequenter genutzt und eine Unterzahlsituation sogar mit 1:0 gewonnen. Zurück in Gleichzahl fasste sich Jens Kranick aus dem Rückraum ein Herz und traf doppelt zum 15:20 (50.). Die Wildauer Auszeit setzte keine weiteren Akzente und die breitere Gästebank erspielte sich nach dem 17:21 (54.) durch einen 4:1-Lauf in den letzten Spielminuten einen sicheren 18:25-Auswärtssieg.

HC Spreewald mit: Florian Kleindienst und Daniel Wegner (beide im Tor), Florian Beyer (2 Tore), Jonathan Weske (4), Paul Meisner (2), Tim Glowinkowski (2), Chris Guhrenz (3), Erik Handke (2), Pascal Freund (1), Tobias Lubig, Jens Kranick (4/1) und Nils Werner (5/2).