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| 02:52 Uhr

Sport, Spiel und eine Weltpremiere

FOTO: privat
Aufgeschnappt. Großes Kino für kleines Kemmen: Mit dem Film "Nachthelle" wird der Calauer Ortsteil Kemmen in einer Woche eine Hauptrolle beim Münchener Filmfest bekommen. Der zu großen Teilen in Kemmen gedrehte Film mit Benno Führmann feiert dort Weltpremiere. jag jag jg jg jg hk is

Der Veranstalter beschreibt den Film so: "Dicht und stimmungsvoll inszeniert, mit einem wundervollen Schauspielerensemble vor dem herrlich elegischen Hintergrund eines verlassenen Dorfes im Hochsommer, gelingt Florian Gottschick die Gratwanderung zwischen Mystery-Film und erotischem Kammerspiel." Das prominent besetzte Filmteam hatte seine Zelte auf dem Hof von Landwirt Peter Schollbach aufgeschlagen und dort seine Zentrale eingerichtet. Noch in diesem Sommer soll der Film auch in Kemmen gezeigt werden.

Tief durchgeatmet Natalie Eckinger (Foto) aus Calau nach ihrem gelungenen Auftritt in dieser Woche. Bei der Vernissage zu der neuen Ausstellung "leben und Sehnsucht" im Rathaus sorgte sie am Klavier für die musikalische Umrahmung. Von Lampenfieber bei der erst 15-Jährigen keine Spur: Die Stücke spielte sie fehlerfrei - Applaus von 30 Gästen. Reife Leistung: Die Schülerin des Luckauer Bohnstedt-Gymnasiums nimmt erst seit vier Jahren Klavier-Unterricht in Calau.

Landungsplatz. Dieses Wort machte am Donnerstag mehrfach die Runde im Restaurant "Charleston" in Lübbenau. Dort feierte die Kahnfährgenossenschaft um Vorstandschef Steffen Franke ihren 60. Gründungstag. Die Genossenschaft hatte am einstigen Landungsplatz ihr Domizil. Später war das der Hafen der Freundschaft, heute ist es der Große Hafen im Herzen von Lübbenau. Beim Hafen der Freundschaft kamen dem Festredner Dietmar Woidke, seines Zeichens Lausitzer und Ministerpräsident, Assoziationen zur Spielstätte eines nicht ganz unbekannten Fußballklubs aus der Region. Dieser habe den Namen "Stadion der Freundschaft" in der zurückliegenden Saison etwas zu wörtlich genommen. Bestraft haben sich die Energie-Kicker mit dem Abstieg, der den Fährleuten nun erspart bleibe - sie haben rechtzeitig einen neuen Namen gefunden.

Das ist eine stolze Zahl - nein, nicht auf den Geburtstag von Grit Klug, erste Beigeordnete des Landrates im Oberspreewald-Lausitz-Kreis, soll damit eingegangen werden. Die Lübbenauerin feierte jüngst einen runden Geburtstag, und anstelle von Geschenken bat sie um Spenden für die Bürgerstiftung Kulturlandschaft Spreewald. Vorstand Holger Bartsch konnte nun Bilanz ziehen: 2095 Euro sind zusammengekommen, über deren Eingang auf dem Stiftungskonto sich Bartsch "sehr glücklich" zeigt. Das Geld fließe in die laufenden Vorhaben, so die Streuobstwiese in Stradow oder die Betreuung der Wasserschlagsweise in Lehde.

Undankbar gelandet, aber trotzdem glücklich: So kehren die Schüler von der Werner-Seelenbinder-Grundschule Lübbenau vom 6. Energie-Cup der Stadtwerke zurück. Die Mannschaft vertrat in Döbeln die Stadt- und Überlandwerke Luckau-Lübbenau und wurde achtbarer Vierter unter insgesamt 13 Konkurrenten. Das berichtet Wilfried Thiel von den Stadtwerken. Damit hat sich die Mannschaft der Lübbenauer Schule, einmal mehr bereut durch Sportlehrer Klemens Koskowski, nach Platz neun im Vorjahr deutlich steigern können, selbst wenn es nach zwei Gruppensiegen im Halbfinale nicht reichte. Im Spiel um den dritten Platz entschied erst das Neunmeterschießen. Die Stadt- und Überlandwerke steuern nun den nächsten Energie-Cup mit einem Qualifikationsturnier in der Region an.

Beschwerlich war die zweimalige geheime Abstimmung über den Vorsitzenden und seinen Stellvertreter für die Luckauer Stadtverordnetenversammlung für Dr. Roland Heine (UWG). Denn die Wahl war immer mit einem Gang vom Saal in das Foyer des Rathauses verbunden. Der Abgeordnete war vor Wochen auf regennassem Pflaster ausgerutscht und hatte sich das Sprungbein gebrochen. Nun ist er auf zwei Gehhilfen angewiesen. "Komme ich noch mal in die Verlegenheit, setze ich mich draußen auf den Hocker", sagte er vor dem zweiten Gang. Ein dritter allerdings ist dem Gehandicapten erspart geblieben.

So viele sportliche Kinder gibt es in Radensdorf! Vor kurzem trafen sich alle zum fünften Generationensportfest. 18 Familien beteiligten sich, berichtet Ulrike Krauzig vom TSV Radensdorf - ein schöner Tag.