(kkz) Der Start ist geglückt. Im Vergleich zum vergangenen Jahr ist Luise Wolf mit der Bereitschaft der Lübbener Spenden für den nächsten Schokoladentransport abzugeben, zufrieden. An diesem Freitag kommen immer wieder Männer und Frauen vorbei. Oft sind es treue Spender, die den Kinderhilfsverein für Tschernobyl seit vielen Jahren unterstützten. „Uns geht es gut und darum helfe ich denen, den es nicht so gut geht“, sagt Hilmar Mai und stellt 120 Tafeln Schokolade auf den Tisch. Seit zehn Jahren unterstützen seine Frau und er die Aktion. Beim Gehen verspricht er, noch nach einigen überzähligen Kuscheltieren zu schauen. Neben Süßigkeiten wird der Kinderhilfsverein am 10. November nämlich auch Kuscheltiere, Spielzeug, Puzzles und Wollreste zum Basteln mit nach Weißrussland nehmen. „Wir arbeiten dort mit einem Kinderfond zusammen“, erklärt Brigida Melzer. Dieser erhält die Spenden des Lübbener Vereins und stellt sie einem Kinderheim und bedürftigen Familien zur Verfügung.

Wer seine Spende persönlich abgeben möchte, kann dies im Lager des Kinderhilfsvereins, dem ehemaligen KIB (Am kleinen Hain 27) tun. Am 30. Oktober und 6. November jeweils von 15 bis 17 Uhr, sowie am 2. November von 10 bis 12 Uhr sind die Vereinsmitglieder vor Ort. Und auch für den Transport sind die Eckdaten geklärt. Wie Brigida Melzer sagt, haben sich vier Herren als Kraftfahrer gemeldet, um die 1200 Kilometer lange Strecke zurückzulegen.