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Umschulung am Niederlausitzer Studieninstitut
Soldaten werden Mitarbeiter bei Verwaltungen

Beeskow/Lübben. Soldaten, die mindestens eine vierjährige Dienstzeit bei der Bundeswehr abgeleistet haben, bekommen ab September 2018 die Möglichkeit, eine Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten zu absolvieren.

Eine entsprechende Kooperation haben der Verbandsvorsteher des Zweckverbandes Niederlausitzer Studieninstitut für kommunale Verwaltung (NLSI), Landrat Rolf Lindemann, und der Leiter des Kundenservices des Berufsförderungsdienstes Berlin, Regierungsoberamtsrat Gerald Langner unterzeichnet.

Soldaten, die mindestens eine vierjährige Dienstzeit bei der Bundeswehr abgeleistet haben, bekommen ab September 2018 die Möglichkeit eröffnet, eine Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten zu absolvieren. Eine entsprechende Kooperation haben der Verbandsvorsteher des Zweckverbandes Niederlausitzer Studieninstitut für kommunale Verwaltung (NLSI), Landrat Rolf Lindemann, und der Leiter des Kundenservices des Berufsförderungsdienstes Berlin, Regierungsoberamtsrat Gerald Langner unterzeichnet.

„Die Ausbildung dauert neun Monaten am NLSI in Lübben“, erklärt Studienleiter Lars Gölz. „In dieser Vollzeitausbildung ist ein dreimonatiges Praktikum integriert, während dem die Teilnehmer die Möglichkeit haben, eine Kommune ihrer Wahl kennenzulernen und sich dort intensiv einzubringen“, ergänzt er.

„Wenn die Chemie stimmt und der Dienstherr ein Interesse daran hat, den jeweiligen Praktikanten sofort im Anschluss weiterzuqualifizieren, kann sich dieser direkt im Anschluss  zum Verwaltungsfachwirt fortbilden lassen“, ergänzt Verbandsvorsteher Lindemann. „Wir möchten mit diesem Modell“, so Lindemann weiter, „unseren Kommunalverwaltungen in Südbrandenburg noch eine weitere Möglichkeit eröffnen, um an gut ausgebildete Fachkräfte zu gelangen.“ Die Idee mit der Umschulung der Soldaten hatte der Schwarzheider Bürgermeister Christoph Schmidt.