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| 01:45 Uhr

Slawenburg Raddusch schreibt wieder schwarze Zahlen

Raddusch. Die Slawenburg Raddusch schreibt wieder schwarze Zahlen. Im vergangenen Jahr, so der Förderverein Slawenburg Raddusch, sei noch eine „schwarze Null“ registriert worden. peb

Die leicht verbesserte Situation sei vor allem auf höhere Umsätze im Burgladen und auf Veränderungen im Personalmanagement zurückzuführen. "Diesen Weg gilt es fortzusetzen, denn mit steigenden Angeboten, auch in der Museumspädagogik, sind noch Zuwächse zu erreichen", so Geschäftsführerin Harriet Bönisch. Die Mitarbeiter haben im Januar verschiedene Weiterbildungsveranstaltungen besucht, und die beiden Praktikanten Florian Saaro und Matthias Mecke aus Raddusch haben umfangreiche Besucherbefragungen vorgenommen, deren Auswertung gerade erfolgt. Voller Spannung werden die Planungen der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbauverwaltungsgesellschaft (LMBV) erwartet, denen zufolge ein breiter Verbindungsgraben zwischen dem Bischdorfer und dem Kahnsdorfer See direkt an der Burg vorbeigeführt werden soll. Die Vereinsmitglieder versprechen sich davon eine deutliche Aufwertung des Standortes und wollen versuchen, ihre Vorstellungen in die Planungen einzubringen.Zahlreiche Veranstaltungen sind bereits für 2010 vorgesehen. Das Programm beginnt unter anderem am 28. Mai mit der Ausstellung "Ackern, Flößen, Jagen". Geplant ist demnach eine Wochenendveranstaltung am 12. Juni unter dem Titel "Archäologie mit Mikroskop und Reagenzglas". Ein Veranstaltungshöhepunkt werde wieder der Auftritt das Sorbischen Nationalensembles sein.Der scheidende Vetschauer Bürgermeister Axel Müller (SPD) versicherte seine weitere Verbundenheit mit dem Verein: "Ich werde meinem Nachfolger das Projekt und den Verein sehr ans Herz legen." peb