Am Schwielochsee bei Goyatz (Landkreis Dahme-Spreewald) im Südosten Brandenburgs hat ein Augenzeuge beobachtet, wie ein bemanntes Segelboot kenterte. Darauf wählte der Zeuge die Notrufnummer, wie die Leitstelle Lausitz zu LR Online sagte.
Demnach war der Augenzeuge am Samstag, 21. November, am Seeufer unterwegs. Gegen 15.30 Uhr nachmittags sah er das Segelboot kentern. „Zunächst war unklar, wie viele Insassen in dem Boot waren“, sagte der Sprecher der Leitstelle.
Also rückte ein Großaufgebot der Feuerwehren und Rettungskräfte aus: Um die 50 Feuerwehrleute und Rettungssanitäter, dazu ein Hubschrauber, begannen den Notfalleinsatz am Schwielochsee.
Zu den Kräften kamen Wasserrettung und Wasserschutzpolizei hinzu. Auch aus dem benachbarten Landkreis Oder-Spree, der zum Teil an den Schwielochsee grenzt, wurden Einsatzkräfte geordert.
Die Retter suchten den See demnach unter anderem mit einem Rettungsboot ab. Außerdem flog der Hubschrauber die Stelle über dem Schwielochsee ab, die der Anrufer beschrieben hatte.
Zunächst gab es keine Spur von den möglichen Insassen des Segelboots. Dann meldete das Team eines beteiligten Rettungswagens: Bei ihnen habe sich ein Mann gemeldet. Er sei mit seinem Boot gekentert und danach aus eigener Kraft wohlbehalten ans Ufer zurück gelangt.
Für die Rettungskräfte habe es also nichts mehr zu tun gegeben, der Einsatz wurde beendet. Auch wenn es ein riesiger Aufwand gewesen sei: Es sei auch eine gute Übung zur Wasserrettung gewesen. „Und die hat gut geklappt“, sagte der Leitstellen-Sprecher am Samstagabend zu LR Online.
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