"Als erste Maßnahme wurden zwei Kulturstaue saniert", heißt es. Vorgenommen habe man sich die Staue am Pastorgraben nahe der Straße zwischen Krausnick und Schönwalde sowie am Meliorationsgraben L47. Die Staubohlen seien erneuert und die Mechanik somit wieder funktionsfähig gemacht worden. Geplant sei, heißt es in der Mitteilung weiter, eine Stützschwelle in den Graben L47 einzusetzen. Das solle etwa 130 Meter östlich der Verbindungsstraße geschehen. Dort sei der Graben 1,5 Meter tief. Die Stützschwelle werde etwa 80 Zentimeter hoch sein und soll in Zeiten hohen Wasserstandes einen Rückstau bewirken. Zu dieser Planung gehören weitere Stützschwellen, deren Einfluss auf die landwirtschaftlichen Flächen jedoch erst noch untersucht werden muss. Dritte Sofortmaßnahme für den Krausnicker Polder sei gewesen, die lokalen Wasserstände im A-Graben anzuheben. Dazu sei an einem Übergang statt der bisherigen Schienenreste eine Bohlen-Schwelle eingebaut worden. Bereits seit zwei bis drei Jahrzehnten fällt der Wasserstand im Luchsee und das umgebende Moor droht auszutrocknen. Beides ist Bestandteil des Biosphärenreservates Spreewald und laut Landkreis schon seit dem Jahr 1941 Naturschutzgebiet. Um den Wasserhaushalt dort zu stabilisieren, wird der umgebende Wald von Kiefernforsten zu Mischwäldern umgebaut (die RUNDSCHAU berichtete). "Diese Strategie wird vom Landesbetrieb Forsten weiter intensiv verfolgt", heißt es in der Mitteilung weiter. Zudem seien bereits vor einigen Jahren mit Hilfe von Fördermitteln zwei südlich gelegene Vorfluter angehoben worden. In den Bugk- und Kabelgraben wurden demnach Stützschwellen eingebaut, um Wasser zurückzuhalten. Nun sollen ebenso die Wasserstände in den Vorflutern an den Randbereichen des Gebietes erhöht worden. red/is