Gezeigt werden fünf preisgekrönte Filme. Ziel der medien- und filmpädagogischen Arbeit ist es, sozialkritische, historische und hochaktuelle Themen spannend aufzubereiten und für die Schüler erlebbar zu machen. Vielfach ist für die Lehrer Begleitmaterial erhältlich, das über die Initiative Filmernst angefordert werden kann. Diese Initiative veranstaltet die Schulkino-Wochen gemeinsam mit Vision Kino als Netzwerk für Film- und Medienkompetenz. Finanziert werden sie von den Medienboards Berlin-Brandenburg, den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und der Filmförderungsanstalt.

In den Lübbener Spreewald-Lichtspielen kommen beispielsweise die Kleinsten (Klasse eins bis vier) in den Genuss der Neuverfilmung des Otfried-Preußler-Klassikers "Das kleine Gespenst", von der Filmbewertungsstelle mit dem Prädikat "wertvoll" ausgezeichnet. Für die etwas Größeren (Klasse drei bis sechs) steht die zeitgenössische Kästner-Adaption von "Emil und die Detektive" auf dem Programm. Ebenfalls mit dem Prädikat "wertvoll" prämiert wurde "Kopfüber" (Klasse fünf bis acht), nominiert für den Europäischen Jugendfilmpreis. Erzählt wird einfühlsam die Geschichte eines Kindes mit ADHS-Diagnose, das mit Medikamenten ruhig gestellt wird und sein Lachen einbüßt.

Die Klassen neun bis 13 können in "Westwind" einen sehr wahrhaftigen Blick auf ein besonderes Kapitel der DDR-Geschichte werfen, heißt es in der Ankündigung weiter: Kurz vor der Wende stehen Zwillingsschwestern während der Ferien am Balaton vor der schwersten Entscheidung ihres Lebens.

Abiturienten und solche, die es werden wollen, können mit "Lore" eine erschütternd-hoffnungsvolle Erzählung über zerstörte Illusionen und zerschlagene Ideologien im Frühjahr 1945 sehen. Der Streifen bekam den Deutschen Filmpreis in Bronze.

Noch sind Plätze frei, teilt Jürgen Bretschneider von Filmernst mit. Anmeldungen sind per Email unter anmeldung@filmernst.de möglich.

Weitere Informationen unter www.filmernst.de