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| 12:25 Uhr

Netzwerk Zukunft
Ludwig-Leichhardt-Oberschule in Goyatz geehrt

Lübbenau/Dahme/Lieberose. Schulen mit hervorragender Berufs- und Studienorientierung ausgezeichnet.

Das Netzwerk Zukunft hat in Potsdam 50 allgemeinbildende und berufliche Schulen als „Schule mit hervorragender Berufs- und Studienorientierung 2019-2023“ ausgezeichnet, so viele wie noch nie in der zehnjährigen Geschichte des Berufswahl-Siegels.

16 Schulen erhalten demnach die Auszeichnung erstmals, weitere 34 Schulen konnten sie verteidigen oder bekommen sie nach einer Pause erneut. Zu den Ausgezeichneten gehören auch die Otto-Unverdorben-Oberschule Dahme, die Ludwig-Leichhardt-Oberschule des Amtes Lieberose in Goyatz und die Ehm-Welk-Oberschule Lübbenau.

Alle zwei Jahre vergibt das „Netzwerk Zukunft. Schule+Wirtschaft für Brandenburg“ diese Auszeichnung. Schulen, die sich erstmalig zertifizieren lassen wollen, können sich in einem zweistufigen Verfahren dafür bewerben. Schulen, die die Auszeichnung bereits bekommen haben und nach vier Jahren weiterhin führen möchten, können sich um die Re-Zertifizierung bewerben. Das Auszeichnungsverfahren ist Teil des bundesweiten Netzwerks Berufswahl-Siegel.

„Mit diesem Siegel wird das Engagement von Lehrkräften und Schulleitungen gewürdigt, die ihre Schüler in hervorragender Weise im Prozess der Berufs- und Studienorientierung begleiten und unterstützen“, sagt Brandenburgs Bildungsstaatssekretär Thomas Drescher. Die enorm gestiegene Anzahl der ausgezeichneten Schulen belege, dass sich immer mehr Einrichtungen für die berufliche Orientierung engagieren. Dabei werden sie von regionalen Partnern – Unternehmen und Betrieben, Kommunen und Kammern – unterstützt.“

Kriterien für die Auszeichnung sind beispielsweise, wie die Bildungsstätten ihre Schüler im Prozess der Berufs- und Studienorientierung begleitet, wie sie durch individuelle Förderung und Kompetenzentwicklung die Mädchen und Jungen auf die Berufs- und Studienwahl vorbereitet, wie sie die Jugendlichen beim Übergang in eine Berufsausbildung, in ein Studium oder eine andere Form der beruflichen Bildung unterstützt. Wichtig ist aber auch, wie die Schule den Unterricht in besonderem Maß für Praxiserfahrungen und Kooperationen mit Partnern (zum Beispiel Eltern, Unternehmen der Wirtschaft, weiterführende Bildungseinrichtungen) öffnet, wie sie entsprechend ihrer Schulform und den regionalen Rahmenbedingungen die Berufs- und Studienorientierung in ihrem Schulprogramm nachhaltig verankert und wie sie zur Qualitätsentwicklung die schulinterne Evaluierung durchführt.