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| 02:41 Uhr

Schon mal eine Auf-Putz-Installation geübt

Schüler aus Goyatz und aus Königs Wusterhausen lernen die Schulzendorfer Elektro GmbH kennen.
Schüler aus Goyatz und aus Königs Wusterhausen lernen die Schulzendorfer Elektro GmbH kennen. FOTO: WfG
Lübben. Welche Ausbildungsberufe gibt es in der Region und welcher Beruf ist für mich der richtige? 125 Schüler der 9. bis 11. Klassen weiterführender Schulen des Landkreises haben in diesem Schuljahr die Workshops zur Berufsorientierung für Berufe in Handwerk, Logistik, Landwirtschaft, der Luft- und Raumfahrt sowie für Gesundheits- und Sozialberufe genutzt. red/SvD

Die Workshops sind Teil der Berufsorientierungsprojekte Start 2 Green + Craft, Start 2 Fly und Start 2 Health, die die Wirtschaftsförderung Dahme-Spreewald (WfG) gemeinsam mit dem Landkreis und der Agentur für Arbeit Cottbus entwickelt hat und die in regionalen Unternehmen und Einrichtungen stattfinden. Das teilt die Wirtschaftsförderung LDS mit.

Goyatzer Oberschüler konnten so in der Schulzendorfer Elektro GmbH und der Johann A. Meyer GmbH in Wildau bei Betriebsführungen Einblicke in die Unternehmen, in Berufsbilder und Berufsanforderungen aus erster Hand nehmen. Bei Übungen im Lehrkabinett der Schulzendorfer Elektro GmbH, wie Elektroinstallationen als "Auf-Putz-Installation", testeten sie ihre Geschicklichkeit für alltägliche Handgriffe eines Elektronikers. Ein Blick in den Schaltanlagenbau und Solarcarport des Unternehmens machte deutlich, mit welcher modernen Technik sich Fachkräfte in der Elektrobranche heute auskennen müssen. "Unternehmen können heute nicht früh genug und oft genug auf sich und ihre Ausbildungsangebote aufmerksam machen. Deshalb haben wir uns gerne an dem Berufsorientierungsprojekt beteiligt", sind sich Thomas Audien, Geschäftsführer der Schulzendorfer Elektro GmbH, und Jörg Horländer, Mitglied der Geschäftsleitung der Johann A. Meyer GmbH, einig. Beide Unternehmen waren auch Ende Juni auch bei der "Langen Nacht der Wirtschaft" dabei.

Man wolle mit den Workshop den Jugendlichen zeigen, "dass sie Familie und Freunde nicht unbedingt verlassen müssen, um einen Ausbildungsplatz zu finden, der Spaß macht und tolle berufliche Perspektiven bietet", sagt WFG-Geschäftsführer Gerhard Janßen.

Mittlerweile beteiligen sich mehr als 100 regionale Unternehmen und Einrichtungen an den Start-2-Projekten. In den Workshopwochen ermöglichen sie den Schülern praxisnahe Einblicke in Arbeitsprozesse und Geschäftsabläufe sowie Ausbildungs- und Berufswege. Häufig können die Schülerinnen und Schüler gleich vor Ort ihr Können für die verschiedenen Berufe testen. Den Workshops voraus gehen Informationsveranstaltungen an den Schulen. Direkt im Anschluss erfolgt ein einwöchiges- bis zweiwöchiges Praktikum bei Unternehmen der Region.

Informationen unter www.wfg-lds.de