ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 16:44 Uhr

Treffen der Neuen
Schönwalde ist als Wohnstandort sehr begehrt

Schönwalds Bürgermeister Roland Gefreiter (r.) begrüßt neue Bürger im Ortsteil Schönwalde. Der Zuzug in das Dorf im Unterspreewald ist enorm.
Schönwalds Bürgermeister Roland Gefreiter (r.) begrüßt neue Bürger im Ortsteil Schönwalde. Der Zuzug in das Dorf im Unterspreewald ist enorm. FOTO: Andreas Staindl
Schönwalde. Dorf im Unterspreewald ist im Vorjahr für 40 Menschen zum neuen Zuhause geworden. Von Andreas Staindl

Schönwalde wächst. Der Bevölkerungszuwachs ist erheblich. 40 Leute sind in den vergangenen zwei Jahren in das Dorf im Unterspreewald gezogen wie Schönwalds ehrenamtlicher Bürgermeister Roland Gefreiter (parteilos) sagt. Das ist eine Steigerung der Einwohnerzahl um knapp fünf Prozent. Und die positive Entwicklung geht weiter. Das neue Wohngebiet mit fast 20 Grundstücken ist komplett vermarktet, die ersten Häuser stehen schon. Die Neuen im Dorf werden nicht allein gelassen. Der Bürgermeister hatte gemeinsam mit dem Mühlenverein im Ort alle Neu-Schönwalder und die, die es demnächst werden, zu einem geselligen Nachmittag eingeladen – offenbar eine gute Idee. „Ich habe nicht mit einer so großen Resonanz gerechnet“, sagt Roland Gefreiter.

Zahlreiche neue Einwohner waren auf den Hof des Gemeinschaftshauses „Haus Kulick“ gekommen. Ihnen standen kompetente Ansprechpartner zur Verfügung. Vereine, Amtsverwaltung, Schule, die Freiwillige Feuerwehr und Unternehmer waren präsent. Es gab erste Kontaktaufnahmen, aber auch intensive, sehr konkrete Gespräche. „Unter den Zuzüglern sind Menschen, deren berufliche Fähigkeiten wir gut gebrauchen können, und die mit ihren Ideen unseren Ort noch attraktiver machen werden“, sagt der Bürgermeister. Erste Hinweise zu Plänen gab es am Pfingstmontag. Sie sind vielversprechend, werden die Infrastruktur in Schönwalde weiter stärken.

Frank Gößlinghoff ist einer der Neuen im Dorf. Er stammt aus Nordrhein-Westfalen, betreibt eine Firma für Industriemontage. „Ich bin beruflich viel im Fläming sowie in der Lausitz unterwegs und habe ein großes Grundstück in einem zentralgelegenen Wohnort gesucht“, erzählt er. „Schönwalde hat uns auf Anhieb gefallen. Hier gibt es eine Kita und eine Schule, die Infrastruktur stimmt, auch meine Frau kommt von hier schnell zur Arbeit. Wir haben beide ein gutes Gefühl, die richtige Wahl getroffen zu haben.“ Das sieht Thomas Gaumer ähnlich. Er lebt mit seiner Familie seit etwa drei Wochen in Schönwalde, hat dort ein Haus gebaut. „Kita und Schule sind im Ort. Das ist doch toll und war ein wichtiges Argument für unsere Entscheidung“, sagt er. „Zudem sind die Grundstückspreise hier noch bezahlbar.“ Auch Sina Scharkowski, die ursprünglich in Großräschen (Oberspreewald-Lausitz) zu Hause war, will mit ihrer Familie künftig in Schönwalde leben. „Der Ort liegt super, so ziemlich in der Mitte unserer Arbeitsstellen.“ Sie arbeitet als Lehrerin im Gymnasium in Lübben, ihr Mann als Lehrer in der Grundschule in Golßen. An Schönwalde gefällt ihr auch, „dass hier viele junge Familien mit Kindern leben. Der Nachwuchs hat so die Möglichkeit, zahlreiche Freundschaften im Ort zu pflegen.“

Die Infrastruktur mit Kita, Schule, Dienstleistungs-und Versorgungseinrichtungen sowie die günstige Verkehrsanbindung mit Bahnhof und in Autobahnnähe sowie bezahlbares Bauland zählen zu den Hauptargumenten der Neu-Schönwalder. Und die kommen nicht nur aus dem Umland, sondern auch aus anderen Bundesländern. „Es sind auch Rückkehrer darunter, die hier im Ort aufgewachsen sind“, sagt Roland Gefreiter.

Und noch etwas macht ihm zufolge das Dorf im Unterspreewald so besonders: „220 der etwa 860 Einwohner arbeiten direkt vor Ort. Unsere Handwerker sind starke Arbeitgeber. Und wir haben keinen Leerstand. Alle 63 Wohnungen, inklusive Wohnblock, sind vermietet. Der Zuzug von so vielen Bürgern ist ein weiterer Meilenstein für Schönwalde.“