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| 14:24 Uhr

Schlepziger wollen einen Radweg

Schlepzig. Thorsten Römer kann sich nicht erklären, warum Schlepzig keinen Radweg hat. Der Inhaber des Landgasthofes „Zum grünen Strand der Spree“ thematisiert das Problem beim Wirtschaftsstammtisch am Donnerstag.

Er sagt: "Ich verstehe nicht, warum so ein schönes Dorf abgehängt wird". Einen touristischen Mangel sieht darin auch Uwe Neumann. Der Reisebegleiter moderiert den Wirtschaftsstammtisch.

Ein weiteres Thema des Stammtisches ist die Märkische Umfahrt gewesen. Mit diesem Projekt sollen größere Motorboote aus Berlin zu den Spreewälder Seen gelockt werden. Uwe Neumann gibt zu bedenken, dass Motorboote große Wellenschläge verursachen, die sowohl für Uferpflanzen als auch für kleine Kanus problematisch werden könnten. Thorsten Römer sieht in der Umsetzung der Märkischen Umfahrt eine dringliche Notwendigkeit. "Das Lausitzer Seenland hängt uns sonst ab", befürchtet der Landgasthof-Inhaber.

Eine Neuigkeit machte am Stammtisch die Runde. Die Dürrenhofer Agrarhandel GmbH soll der neue Pächter der Schlepziger Mühle sein. Diese beabsichtige, einen Hofladen in der Mühle zu eröffnen. "Wir haben Interesse, verhandeln aber noch mit der Gemeinde", sagt die Aufsichtsratsvorsitzende Simone Hill aus Dürrenhofe. M. Klinkmüller