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| 17:12 Uhr

Spreewald
Schlammbarrieren werden abgebaut

Lübbenau/Burg. Im Ober- und Unterspreewald wredn Fließe auf 2,5 Kilometer Länge beräumt.

Auch in diesem Jahr werden im Rahmen der Gewässerunterhaltung Spreewald weitere Entschlammungsvorhaben umgesetzt. Die einzigartige Flussniederung mit ihrem weitverzweigten Gewässernetz stellt besonders hohe Anforderungen an die Bewirtschaftung. Sie erfordert in dem hochsensiblen Naturraum besonderes Fingerspitzengefühl bei der Gewässerunterhaltung. „Insbesondere naturschutz- und bodenschutzfachliche Aspekte sind bei Entschlammungsmaßnahmen an den Spreewaldfließen zu berücksichtigen, erklärt Jens-Uwe Schade“, Pressesprecher beim Umweltministerium.

Die Vorbereitung und Umsetzung der Entschlammungsmaßnahmen werde auch 2018 kontinuierlich fortgesetzt, so der Sprecher weiter. Auf einer Strecke von 2,5 Kilometern sind die Entschlammung von Abschnitten im Oberspreewald am Bürgergraben und am Dorotheengraben sowie an der Quasspree West im Unterspreewald geplant. Anlandungen im Dressler-/ Puhlstrom werden innerhalb des Gewässers umgelagert. Die Entschlammungsmaßnahmen werden im IV. Quartal umgesetzt.

Für 2019 sind derzeit schon Abschnitte an der Quasspree/Ost und in der Hauptspree bei Schlepzig (Einmündung Dorfspree) zur Umsetzung vorgesehen.

Darüber hinaus haben das Umweltministerium, das für die Gewässerunterhaltung im Spreewald zuständige Landesamt für Umwelt und die Landräte der Kreise Oberspreewald-Lausitz, Dahme-Spreewald und Spree-Neiße vereinbart, die Abflussleistung der Hauptspree im Bereich Lübben und des Burg-Lübbener-Kanal zu überprüfen und Entschlammungsbedarfe zu ermitteln.

„Ziel ist auch hier, die Beseitigung von Engstellen, um so die Vorflut für den Spreewald insgesamt und besonders für die Bewirtschaftung von vernässten landwirtschaftlichen Nutzflächen zu verbessern“, erläutert Jens-Uwe Schade.