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| 01:10 Uhr

Schal ist nicht gleich Schal

Typisch Frau – typisch Mann, so lautete jüngst der Titel einer Fernsehshow mit Günther Jauch, in der es um die Unterschiede der Geschlechter ging. Nun gut, man kann sich natürlich stundenlang vor die Glotze setzen, um die Eigenheiten von Männlein und Weiblein zu studieren. Thomas Engelhardt

Doch manchmal genügt ein Blick ins eigene, ganz reale Leben.
Beispiel gefällig? Nehmen wir einfach mal die jahreszeitgemäße Kleidung, hier speziell das Thema Schal. Zunächst die Frau: Eine Bekannte von mir klagte dieser Tage, dass sie noch nach einem passenden Schal für den sich ankündigenden Winter suche. Natürlich darf es kein x-beliebiger Schal sein, sondern er muss farblich zur Jacke passen. Es muss zwingend ein schwarzer werden.
Nun der Mann: Ich habe zu Hause vier Schals: von Energie Cottbus, Erzgebirge Aue, Manchester United und vom Confederations Cup im Sommer dieses Jahres. Gut, so ein lila-weißer Aue-Schal passt optisch wohl nur in Ausnahmefällen. Aber, und das ist männliche Logik, meine Damen, schön warm hält er trotzdem.