Die Cheerleader der Dancing Angels werden ihre Pyramiden bald unter besseren Bedingungen trainieren können. Die Turnhalle am Hirsewinkel in Lübben soll energetisch saniert werden. Auf Anregung im Bauausschuss hin könnte sogar noch eine zusätzliche Tür dabei herausspringen.
Zweimal waren Anträge auf Fördermittel für das Vorhaben abgelehnt worden, ehe die Zusage aus dem Kreisstrukturfonds Dahme-Spreewald kam. Er soll das im nördlichen Teil reichlicher sprudelnde Steuergeld möglichst solidarisch auch in die etwas ärmeren Gegenden bringen. Zahlreiche Kommunen profitieren davon.
Somit auch Lübben. Der Bauausschuss hat die Vergabe der Arbeiten jetzt einstimmig beschlossen. Somit geht es „jetzt an die Umsetzung“, ordnete Bauamtsleiter Frank Neumann ein.

SPD: Tür zu Umkleiden in Lübbener Turnhalle einbauen

Andrea Freimann (SPD) regte an, im Eingangsbereich zu den Umkleiden hin eine zusätzliche Tür einzubauen. Neumann zeigte sich als Fachbereichsleiter Bauwesen offen für den Vorschlag, den Zugang in diesem Zuge gleich mit zu verbessern. Sollte das nicht über die Fördermittel finanziert werden können, könnte dafür auch eigenes Geld eingesetzt werden.

Lübben/Luckau/Groß Köris

Die Turnhalle am Hirsewinkel gehört zur Spreewald-Schule, wird jedoch auch von Vereinen und Gruppen wie etwa den Cheerleadern genutzt. Sie wurde 1975 als Typenprojekt einer landwirtschaftlichen Halle mit Anbau errichtet und als Turnhalle genutzt. Anfang der 1990er-Jahre wurden die Umkleiden und Sanitärräume saniert. Sie ist sehr gefragt.
Nun sollen Boden, Dach, Fassade, Elektrik und weitere Teile saniert werden. 456 000 Euro wird für die Kosten geschätzt, der Landkreis gibt 273 000 Euro dazu.