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| 16:57 Uhr

Vorschau für den 28. August
Salonlesung im Lübbener Schloss

Die Schriftstellerin und Salonnière Rahel Levin Varnhagen.
Die Schriftstellerin und Salonnière Rahel Levin Varnhagen. FOTO: Kleist-Museum
Lübben. Kleist-Museum gibt Einblick in den Salon der Schriftstellerin Rahel Levin Varnhage.

Im Rahmen der Sonderausstellung „Musenhöfe an Spree und Oder“ laden das Museum Schloss Lübben und das Kleist-Museum Frankfurt (Oder) am Dienstag, 28. August, zu einer Lesung mit dem Titel „Im schönsten Badeschwindel … – Salongäste und Gastgeberinnen um 1800“ ein.

Salons in der damaligen Zeit waren keine festen Termine am Teetisch, sondern Knotenpunkte in einem vibrierenden Netz von Besuchen, Briefen und Debatten. Man fuhr nach Leipzig zur Messe, zur Kur nach Freienwalde, auf die Galerie nach Dresden, nach Potsdam zu Picknick und Theater und natürlich in die Mark zum Besuch der Guts- und Musenhöfe der Freunde. Besuch und Gegenbesuch: Gäste und Gastgeberinnen der Berliner Salons waren viel auf Reisen und hielten sich über Briefe über Geschehnisse, Bekannte und Neuerscheinungen auf dem Laufenden.

Aus Briefen der „Salongesellschaft auf Reisen“ lesen Dr. Hannah Lotte Lund, Direktorin des Kleist-Museums, und Museumssprecherin Anette Handke. Sie stellen dabei die Schriftstellerin und Salonnière Rahel Levin Varnhagen, von deren Salon in Berlin viele Wege ins Land führten, in den Mittelpunkt.

Um die Gäste der Lesung stilecht wie zu einer Teegesellschaft des 19. Jahrhunderts zu empfangen, werden Tee sowie Wein und Wasser gereicht. Beginn ist um 17 Uhr im Wappensaal des Lübbener Schlosses. Der Eintritt ist frei.

(red/pos)