Von Katrin Kunipatz

Kuschlige Koalas, gruslige Spreewaldgeister und jede Menge Musik – angefangen bei Flower-Power über Discofox bis hin zu Hardrock – gab es beim Rosenmontagsumzug in Schlepzig. Rund 300 Kostümierte waren zu Fuß oder auf einem der 18 rollenden Projekte in den Straßen des Ortes unterwegs. Besucher und Einheimische säumten den Weg des Umzugs, klatschten, fotografierten und sammelten viele Süßigkeiten ein.

Ganz vor schritt Alwin Drexler, Karnevalsprinz der Verheirateten und Vorsitzender des Schlepziger Fastnachtsvereins. „Als Prinz führe ich zum letzten Mal den Rosenmontagszug“, sagte er. Die nächste Generation sei nun an der Reihe, so Drexler. Der 25. Rosenmontagsumzug ist für ihn nun ein schöner Abschluss. Ihm folgten zwei Karnevalsprinzessinnen: Luise Noah und Laura Putschke, die seit dem Kindergarten befreundet und mit dem Umzug aufgewachsen sind.

Nur fürs Jubiläum hatte die Bäckerei Schulze aus Pretschen 250 Pfannkuchen gebacken, die vor dem Start verteilt wurden. Ansonsten blieben die Schlepziger den Traditionen treu. Start war an der Brauerei. Die Goyatzer Blasmusikanten gaben den Ton. Quer durchs Dorf zog die Fastnachtsgesellschaft zum ersten Halt bei Familie Hebler und Familie Hartock. Sie hielten Kaffee, Leberwurststullen, Bier und Schnaps zur Stärkung bereit. Weiter ging es tanzend, schunkelnd und jubelnd zum Seniorenheim. Ziel des Umzugs war der Gasthof „Zum Unterspreewald“, wo der Rosenmontagstanz wohl bis in die Nacht dauern werde, verriet Prinzessin Laura.

Bildergalerie 25. Rosenmontagsumzug in Schlepzig am 4.3.2019