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Reiter jagen in Märkische Heide unechten Fuchs

In Pretschen startete und endete die Fuchsjagd.
In Pretschen startete und endete die Fuchsjagd. FOTO: J. Harnath/jhh1
Pretschen. Seit 1979 gibt es die Fuchsjagd zum Saisonausklang des Reit- und Fahrvereins Pretschen. So auch in diesem Jahr. Rund 15 Reiter im Alter von 16 bis Mitte 50 Jahren fanden sich auf dem Reitplatz in Pretschen ein. Nach einem kräftigen Frühstück ging es auf die rund 25 Kilometer lange Querfeldeinstrecke. jhh1

"In Klein Leuthen wird es eine Mittagsrast geben. Dann geht es zurück nach Pretschen und nach Versorgung der Pferde endet der Tag mit einem gemütlichen Beisammensein", erklärte Vereinsvorsitzender Jens Kruspe.

Wie er weiter sagte, "bauen wir für die Fuchsjagd im Herbst auf den abgeernteten Feldern noch Sprünge auf, wo die Reiter ihr Können zeigen können". Begleitet wurden die Fuchsjäger von vier Kremsern, die Verpflegung und Getränke für die Teilnehmer an Bord hatten.

Natürlich wurde kein echter Fuchs gejagt. "Ein Reiter, der vornweg reitet, bindet sich einen Fuchsschwanz an die Reitkappe. Diesem folgt die berittene Meute, um den Fuchsschwanz zu erbeuten und damit den Sieger zu küren", so Jens Kruspe. "Angeführt werden die Reiter vom Master, erkennbar an der Armbinde und das Schlusslicht ist der Lumpensammler." ergänzte Christina Seifert, Geschäftsführerin des Vereins.

Der Fuchs war in diesem Jahr Monique Bastian (26). Auch ihr wurde schließlich der Fuchsschwanz abgejagt. Glückliche diesjährige Siegerin war am späten Sonntagnachmittag Uta Fenclaff (51).