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Recycling oder Mülldeponie ist die Frage

Eingezäunt ist das Gelände mit dem Schutt vom Abriss der Garagen in der Cottbuser Straße in Lübben.
Eingezäunt ist das Gelände mit dem Schutt vom Abriss der Garagen in der Cottbuser Straße in Lübben. FOTO: I. Hoberg
Lübben. Wie geht es mit dem Bau des Parkplatzes in der Cottbuser Straße voran? Diese Frage stellte Marco Sell (CDU/Grüne) im Lübbener Hauptausschuss. Seit dem Abriss der Garagen an der Burglehnstraße lagert dort der Schutt. red/ho

"Der Abtransport des Schutts wird sich weiterhin verzögern. Grund hierfür sind unterschiedliche Auffassungen der Stadt und der beauftragten Firma zur weiteren Verwendung des Materials", sagte Bauamtsleiter Frank Neumann. "Während die Stadt Lübben die Meinung vertritt, die auch durch Gutachten untersetzt wurde, dass der Schutt unter bestimmten Bedingungen wiederverwendet werden kann, ist die Firma der Überzeugung, dass das Abrissmaterial, das meist aus Beton oder Stahlbetonrecycling besteht, auf eine Mülldeponie gebracht werden müsst und zusätzlich zu vergüten ist", ergänzt er. Eine endgültige Klärung des Sachverhalts soll in den nächsten Wochen erreicht werden, teilt die Stadtverwaltung mit.