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| 01:46 Uhr

Radensdorfer sollen nicht noch mehr Windräder bekommen

Lübben. Die Planungsgemeinschaft Lausitz-Spreewald sieht für Lübben gegenüber ihrem ursprünglichen Plan jetzt eine Vergrößerung der Flächen für Windkraftnutzung vor. Das will sich die Stadt nicht widerspruchslos gefallen lassen. dh

Auf der Tagesordnung der Stadtverordnetenversammlung am Donnerstag, dem 29. Oktober, steht die Entscheidung über die Stellungnahme der Stadt zum neuen Entwurf des Teilregionalplans Windkraftnutzung. In dieser heißt es, dass auf das Vorhaben, den Windpark Briesensee in Richtung Lübben auszuweiten, verzichtet werden sollte.

31 Hektar des Lübbener Stadtgebietes nördlich von Radensdorf wären betroffen. Die Radensdorfer seien bereits durch den bestehenden Windpark „massiv“ betroffen – durch den geringen Abstand zwischen Windrädern und Siedlung sowie die gebietsweise Überschreitung der zulässigen Schallbelastung in der Nacht, heißt es in dem Schreiben. Daher würden die Einwohner eine Erweiterung des Parks ablehnen.

Im Entwurf des Teilregionalplans geht es für Lübben auch um eine Erweiterung des Windparks in Schönwalde um etwa zwei Hektar auf Lübbener Gemarkung, was laut Stadtplanerin Brunhilde Hamann für maximal drei Windkraftanlagen reichen würde. Das werde als „insgesamt umweltverträglich eingeschätzt“, heißt es in der Stellungnahme, die am morgigen Donnerstag Gegenstand der Stadtverordnetenversammlung ist.

Die Beratung der Lübbener Stadtverordneten beginnt am Donnerstag, dem 29. Oktober, um 16.30 Uhr im Saal des Rathauses. Neben der Stellungnahme zur Ausweisung von Flächen für die Windkraftnutzung geht es laut Tagesordnung um eine Petition der Interessengemeinschaft Lübbener Geschäftsleute „Wir für Lübben“, die die Bauarbeiten am Brückenplatz betrifft sowie die Positionierung Lübbens zum Entwurf des Landesstraßenbedarfsplans 2010, in dem die Ortsumgehung der B 87 nicht vorgesehen ist (die RUNDSCHAU berichtete). dh