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| 16:51 Uhr

Projekt für provisorischen Ausbau der Straße "Zum Kanal" umstritten

Lübben. Auf wenig Gegenliebe ist eine Ausbauplanung für die Lübbener Straße "Zum Kanal" bei den Mitgliedern des Bauausschusses am Donnerstagabend gestoßen. Werner Kuhtz stellte im Namen der Anwohner ein Projekt vor, das kostengünstiger sein soll als die bereits von den Grundstückseigentümern abgelehnte Planung der Stadt. Ingrid Hoberg

Demnach soll kein grundhafter Ausbau erfolgen, sondern nach einer Begradigung werden Betonpflastersteine verlegt und Mulden zur Regenentwässerung eingebaut. Wie Kuhts erklärte, handele es sich um ein Provisorium, keinen standardgemäßen Ausbau. Die Stadt soll Eigentümer der Straße bleiben, so die Vorstellung der Grundstückseigentümer an der Straße "Zum Kanal".

Rolf Quasdorf (CDU) sieht bei diesem Modell Streit programmiert. Ein Provisorium sei keine Lösung auf Dauer und berge ein beachtliches Risiko, das zulasten der Einwohner der Stadt gehe. Werner Kuhts erklärte für die Grundstückseigentümer, dass die Anlieger dem Ausbau nach der städtischen Planung nicht zustimmen werden. "Dann wird nicht gebaut und die Stadt muss alle 14 Tage die Fläche glattschieben", sagte er. Ausschussvorsitzender Paul Bruse (SPD) schlug vor, erst in den Fraktionen über die vorgelegte Planung zu diskutieren, ehe eine Entscheidung fällt.