Während des Baus waren einige Probleme aufgetaucht, insbesondere mit einem Widerlager in Richtung Dorf, erklärte Bauamtsleiterin Annett Lehmann den Zeitverzug von nunmehr eineinhalb Monaten. Bei dessen Sanierung waren bereits einmal statische Probleme aufgetaucht. Nun habe sich herausgestellt, dass bei seinem Bau vor Jahren minderwertiger Beton verwendet war, vermutlich dem damaligen Materialmangel geschuldet, so Annett Lehmann. Dieser muss nun entfernt und neuer eingesetzt werden. Ein Abriss stehe aber nicht zur Diskussion, sagte sie gegenüber der RUNDSCHAU. Durch die Probleme mit dem Widerlager, die insgesamt auch darauf zurückzuführen sind, dass es nach Angaben von Annett Lehmann kein Brückenbuch für das Pretschener Bauwerk gibt, sind i hr zufolge Mehrkosten in Höhe von 20 000 Euro entstanden.
Wie Horst Theile berichtete, sollen am 30. November außerdem der Gehweg in Gröditsch sowie am 16. Dezember der Radweg zwischen Kuschkow und Gröditsch fertiggestellt werden. (is)