ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 02:42 Uhr

Preise in berlinnahem Raum ziehen stark an

Das Foto zeigt von rechts nach links Anett Thätner, Vorsitzende des Gutachterausschusses, Geschäftsstellenleiterin Carola Prokopp und Detlef Gärtner, Beigeordneter und Dezernent, bei der Präsentation der neuen Bodenrichtwerte.
Das Foto zeigt von rechts nach links Anett Thätner, Vorsitzende des Gutachterausschusses, Geschäftsstellenleiterin Carola Prokopp und Detlef Gärtner, Beigeordneter und Dezernent, bei der Präsentation der neuen Bodenrichtwerte. FOTO: Landkreis TF
Luckenwalde/Lübben/Senftenberg. Mit starken Preissteigerungen hat der Grundstücksmarkt auf das ungebrochene Interesse an Immobilien im Landkreis Teltow-Fläming reagiert. Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte beschloss per 31. Dezember 2016 insgesamt 428 Bodenrichtwerte für baureifes Land und 33 Bodenrichtwerte für land- und forstwirtschaftliche Flächen. red/bt

Das teilt Teltow-Flämings Kreissprecherin Heike Lehmann in einer Presseinformation mit.

Im Berliner Umland ist es demnach teilweise zu erheblichen Preissteigerungen bei den Bodenrichtwerten gekommen. So wurde beispielsweise der Wert in Blankenfelde, der 2015 erstmals 200 Euro je Quadratmeter erreicht hatte, auf 250 Euro je Quadratmeter erhöht. Ebenso macht eine Vielzahl begehrter Wohnlagen in den Gemeinden des Berliner Umlandes und teilweise auch im weiteren Metropolenraum mit überdurchschnittlichen Bodenrichtwertsteigerungen auf sich aufmerksam, so die Sprecherin weiter.

Begehrte und hochpreisige Wohnlagen befinden sich im Landkreis Teltow-Fläming beispielsweise in Mahlow, wo der Quadratmeterpreis im Wohnpark Waldblick bei 250 Euro liegt. Werte um die 200 Euro werden auch im Zentrum von Ludwigsfelde erreicht.

In Kommunen des weiteren Metropolenraumes wie Trebbin oder Am Mellensee unterstreichen angestiegene Bodenrichtwerte um durchschnittlich 5 Euro je Quadratmeter und punktuell um bis zu 30 Euro je Quadratmeter die Trends des Immobilienmarktes. "Hier zählen gute verkehrstechnische Anbindung und die Infrastruktur", erklärt Heike Lehmann.

Der Grundstücksmarkt aus dem Bereich Land- und Forstwirtschaft war gegenüber 2015 relativ stabil. Der höchste Bodenrichtwert für Ackerland wurde im Niederen Fläming und in Niedergörsdorf mit einem Euro je Quadratmeter beschlossen.

Bei Grünland liegen die Bodenrichtwerte aktuell bei 0,35 bzw. 0,55 Euro je Quadratmeter. Für Waldflächen sind sie stabil bis leicht ansteigend zwischen 0,50 und 0,65 Euro je Quadratmeter.

Die Preise in den berlinfernen Gebieten Dahme-Spreewalds liegen deutlich unter diesen Werten. Wenngleich die Statistiken aus dem vergangenen Jahr deutlich zeigen, dass entlang der Verkehrs-Hauptschlagadern wie der Autobahn A13 und der Bahnlinie die Zahl der Verkäufe als auch der Wert der Grundstücke steigen. Der Durchschnittspreis für Grundstücke in Lübbener Baugebieten wie etwa an der Deichsiedlung ist von 60 auf 65 Euro je Quadratmeter gestiegen. In Luckau werden Spitzenwerte bis zu 45 Euro pro Quadratmeter erreicht, geht aus dem Bericht des Landkreises Dahme-Spreewald hervor. Den Spitzenwert erzielen übrigens Seegrundstücke in Zeuthen mit 350 Euro.

Im Landkreis Oberspreewald-Lausitz ist in einigen Kommunen das Bauland um ein bis zwei Euro je Quadratmeter gestiegen. Die höchste Steigerung verbuchte die Kreisstadt Senftenberg mit dem Ortsteil Brieske (bis zu 50 Euro je Quadratmeter) sowie der Lübbenauer Ortsteil Ragow (bis zu 40 Euro je Quadratmeter).

Zum Thema:
Die Bodenrichtwerte der Landkreise Dahme-Spreewald, Teltow-Fläming sowie Oberspreewald-Lausitz stehen im Internet über das amtliche Bodenrichtwert-Portal zur Ansicht zur Verfügung: www.boris-brandenburg.de/boris-bb/M ündliche und schriftliche Auskünfte über die Bodenrichtwerte Teltow-Flämings erteilt darüber hinaus die Geschäftsstelle des Gutachterausschusses der Kreisverwaltung Teltow-Fläming, Am Nuthefließ 2, 14943 Luckenwalde. Die Geschäftsstelle ist unter Telefon 03371 604299 erreichbar.