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| 13:55 Uhr

Kirchenkreis Niederlausitz
Martin Liedtke tritt im Januar als Pfarrer in Lübben an

Luckau/Lübben/Lübbenau. Personalsituation im Kirchenkreis Niederlausitz hat sich verbessert. Stellen in Golßen und Görlsdorf sind besetzt.

Trotz einer schwierigen Personalsituation in der Landeskirche kann der Kirchenkreis Niederlausitz auf einen Stellenplan ohne nennenswerte Lücken blicken. Bis auf eine Ausnahme sind alle Pfarrstellen im Kirchenkreis besetzt.

Noch vor etwa einem Jahr fehlten zwischen Spreewald und Elbe-Elster fünf Pfarrer. Die offenen Stellen in den Kirchengemeinden in Kirchhain, Finsterwalde, Golßen und Görlsdorf sind inzwischen besetzt. In Lübben wird zum 1. Januar 2019 Martin Liedtke die Arbeit aufnehmen. Er ist ein sogenannter Entsendungsdienstpfarrer – ein Pfarrer, der nach erfolgreichem Studium von der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz in die Spreewaldstadt entsendet wurde. Ab dem 1. Dezember wird es auch Sonnewalde mit Maik Hildebrandt wieder einen Pfarrer geben. Im Pfarrsprengel Görlsdorf betreut Carola Graßmann die Gemeinden.

„Dennoch kann nicht von Entspannung gesprochen werden. Dass mit dem Zuzug des Ehepaares Wendel aus Hessen gleich zwei Pfarrstellen in Kirchhain und Finsterwalde besetzt werden konnten, ist ein glück­licher Zufall. Veränderungen sind ständig zu erwarten“, so Superintendent Thomas Köhler. So ist bereits ein nächster Wechsel angekündigt. Pfarrer Arndt Klemp-Kindermann aus Krugau wird Anfang nächsten Jahres in den Kirchenkreis Teltow-Zehlendorf wechseln.

Ohne Seiteneinsteiger geht es auch bei der Kirche nicht, heißt es aus dem Kirchenkreis Niederlausitz. In den Arbeitsbereichen Kirchenmusik sowie Kinder- und Jugendarbeit konnten Menschen gewonnen werden, die in der Region verwurzelt sind und sich für die Arbeit in den Kirchengemeinden begeistern. Vier Mitarbeitende absolvieren gegenwärtig neben ihrer Tätigkeit als Gemeindepädagogin und Kantor eine Qualifikationsphase, um für die pädagogische und musikalische Arbeit befähigt zu werden.

Im Kirchenkreis Niederlausitz leben etwa 28 000 Christen, die von 24 Pfarrerinnen und Pfarrern sowie dem Superintendenten betreut werden.

(red/pos)