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| 15:32 Uhr

Lübben
Schwierig: Slalomkurs mit Rauschbrille

Lübben. Woche der Verkehrssicherheit am Oberstufenzentrum Lübben: Mit Rauschbrille simulieren Schüler das Sehen mit Alkoholpegel.

Einer schönen Tradition folgend, hat es auch in diesem Jahr wieder die Woche der Verkehrssicherheit am Oberstufenzentrum in Lübben gegeben. Dabei durchliefen die Schüler verschiedene Stationen und erhielten dort Informationen über die Sicherheit bei der Teilnahme am Straßenverkehr. Das berichten die Zwölftklässler des Beruflichen Gymnasiums, Fachrichtung Technik (BG 21) und Lehrerin Birgit Herzog.

Unterstützt wurde dieses Projekt vom Netzwerk Verkehrssicherheit, vom DVR, dem ADAC sowie von Fielmann. Eine wichtige Grundlage für sicheres Fahrens ist auch ein gutes Sehvermögen. So konnten die Jugendlichen am Stand der Firma Fielmann ihre Augen testen, ihre Brillen per Ultraschallreiniger reinigen oder sie sogar reparieren lassen. Und mit einer „Rauschbrille“ simulierten Polizisten mit den Schülerinnen und Schülern den Sehzustand bei 0,8 oder 1,5 Promille. In diesem „Zustand“ mussten sie einen Slalomkurs absolvieren und danach ein Schloss öffnen.

Des Weiteren konnte man am Stand für Blindfahrt seine Reaktion beim Tippen von Nachrichten testen. Eine wichtige Erkenntnis gewannen die meisten dabei: Sie merkten, wie gefährlich diese Handytätigkeit beim Autofahren ist.

Neben Gesprächen und Diskussionen mit Polizeibeamten wurden auch Führerscheintests unterschiedlicher Klassen angeboten. Der spektakulärste Stand war aber der Gurtschlitten der DVR. Dieser simulierte einen Aufprall bei einer Geschwindigkeit von 10 Stundenkilometern.

Seit fast zwanzig Jahren unterstützen Partner diese besondere Schulwoche am Lübbener Oberstufenzentrum. Lehrerin Birgit Herzog: „Sie tragen sehr zur Bereicherung unseres Schulalltags bei.“

(red/SvD)