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Noch läuft das Verfahren zu Starts und Landungen in Groß Leuthen

Eine Piper PA-18 "Super Cub" in einem Hangar. Eine ähnliche Maschine könnte in Groß Leuthen starten und landen.
Eine Piper PA-18 "Super Cub" in einem Hangar. Eine ähnliche Maschine könnte in Groß Leuthen starten und landen. FOTO: Wikipedia/Arpingstone
Groß Leuthen. Die Gemeinde Märkische Heide wird sich in der nächsten Sitzung am Montag, 13. Februar, mit dem Antrag von Elmar Kleinert und Ralph Seefeld befassen, Starts und Landungen eines Kleinflugzeugs vom Typ Piper PA-18 auf einem Grundstück in Groß Leuthen zu genehmigen. Ingrid Hoberg

Die Gemeinde ist aufgefordert, eine Stellungnahme abzugeben, teilt Bürgermeisterin Annett Lehmann mit. Genehmigungsbehörde ist allerdings die Obere Luftfahrtbehörde Berlin-Brandenburg (LuBB). Die beiden Antragsteller hatten mit Schreiben vom 20. Mai 2016 die Genehmigung für zwei Jahre auf dem Flurstück 290/2 der Flur 1 in der Gemarkung Groß Leuthen beantragt. "Die Gemeindeverwaltung Märkische Heide wurde im Dezember 2016 von Elmar Kleinert über das Verfahren informiert", so die Bürgermeisterin. Für die Erarbeitung der Stellungnahme seien die unmittelbaren Nachbarn und der Ortsbeirat Groß Leuthen angehört worden. Vom Eurocamp Spreewaldtor liege ein Schreiben vor, in dem Bedenken dargelegt sind und eine Start- und Landebahn abgelehnt wird. Auch die Deutsche Regional Bahn sei informiert worden, und beim Ordnungsamt des Landkreises fand am 4. Januar eine fachliche Beratung statt. Nach der Vorlage von weiteren Unterlagen zum Projekt sei den Antragstellern eine Genehmigung von durchschnittlich einem Start und einer Landung pro Woche gerechnet auf einen Zeitraum von jeweils drei Monaten in Aussicht gestellt worden - wenn es eine positive Stellungnahme der Kommune und des Umweltamtes geben sollte. Einen weiteren Antrag für 300 Starts und Landungen pro Jahr hatten Elmar Kleinert und Ralph Seefeld im November an die LuBB gestellt. Dafür könnte ein Planfeststellungsverfahren notwendig werden. Von diesem Antrag habe die Gemeinde Kenntnis, sei aber noch nicht innerhalb der Trägerbeteiligung einbezogen worden, so Lehmann.