ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 00:00 Uhr

Neujahrsbaden wird immer beliebter

Vergnügt spritzen die Teilnehmer mit Wasser. 18 Männer und Frauen sind während des Neujahrsbadens gestern in Treppendorf in die Berste gestiegen. Foto: A. Staindl/asd1
Vergnügt spritzen die Teilnehmer mit Wasser. 18 Männer und Frauen sind während des Neujahrsbadens gestern in Treppendorf in die Berste gestiegen. Foto: A. Staindl/asd1 FOTO: A. Staindl/asd1
Treppendorf. Das Neujahrsbaden in Treppendorf nimmt Fahrt auf. Nach fünf Mutigen bei der Premiere vor zwei Jahren und zehn Leuten im vergangenen Jahr sind diesmal 18 Männer und Frauen ins Wasser gestiegen. Was als Schnapsidee entstand, entwickelt sich zur Gaudi für Teilnehmer und Zuschauer. Andreas Staindl/asd1

„Wir wollten den Bürgern ein attraktives Ereignis gleich zu Jahresbeginn bieten“, sagt Martin Kunze. „Das ist uns gelungen.“ Der Vize-Chef des noch jungen Fastnachts- und Traditionsvereins Treppendorf stieg gestern ebenfalls ins hüfthohe Wasser – wie andere Vereinsmitglieder in historischer Badebekleidung.

Bernd Haubold wagte sich als Erster in die Berste. Der Niewitzer fackelte nicht lange und kraulte entlang der Zuschauer. Die waren zahlreich erschienen. Sie erlebten, wie jeder Teilnehmer einzeln über die neue Treppe in das Wasser stieg. Im Vorjahr erfolgte der Einstieg über eine Leiter. „Sicherheit ist oberstes Gebot“, sagt Martin Kunze. „Wir wollen Spaß, aber auch, dass niemand zu Schaden kommt.“

Die Treppendorfer Feuerwehr hatte ein Sicherheitsseil von Ufer zu Ufer gespannt. Frank Newiger kontrollierte am Einstieg, dass nur Teilnehmer ins Wasser stiegen, die sich zuvor ordnungsgemäß angemeldet hatten. Die Berste hatte gestern zwar keine Badewannentemperatur, war mit fünf Grad allerdings auch nicht eisig kalt. Dennoch hatten viele Teilnehmer eine Mütze auf dem Kopf.

Neben viel Beifall konnten alle 18 Teilnehmer eine Urkunde mit nach Hause nehmen. Ideen für die vierte Auflage des Neujahrsbadens in Treppendorf gibt es bereits, wie Martin Kunze sagt. Das nasse Vergnügen zum Jahresanfang ist neben der Fastnacht und der Kirmes einer der Höhepunkte des Vereins, der derzeit rund 30 Mitglieder zählt, wie Vorsitzender Sven Kerstan sagt.