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Feuerwehr
Neues Fahrzeug für die Feuerwehr in Briesensee

Bernd Boschan (l.) hat als Amtsdirektor Lieberose/Oberspreewald der Feuerwehr Briesensee ein neues Fahrzeug übergeben.
Bernd Boschan (l.) hat als Amtsdirektor Lieberose/Oberspreewald der Feuerwehr Briesensee ein neues Fahrzeug übergeben. FOTO: Jürgen Harnath / LR
Briesensee. Großer Tank ist Verbesserung für waldreiche Region Von Jürgen Harnath

Seit kurzem verfügt die Feuerwehr Briesensee über ein neues Fahrzeug mit großem Tank. Amtsdirektor Bernd Boschan übergab ein – wenn auch gebrauchtes – Löschgruppenfahrzeug TLF 86 an die Ortswehr Briesensee.

Die Freiwilligen Feuerwehren spielen in waldreichen Gegenden wie dem Spreewald eine wichtige Rolle. Zum Beispiel in der Spreewaldgemeinde Briesensee. Gerade in den vergangenen Jahren, mit den oft trockenen Sommern, musste die Feuerwehr oft zu Waldbränden in der Umgebung des Oberspreewald-Ortes ausrücken. Die 1933 gegründete Ortswehr ist zwar mit ihren zwölf aktiven Mitgliedern eine kleine, schlagkräftige Truppe, verfügte aber bisher nicht über ein entsprechendes Tanklöschfahrzeug, um beispielsweise Waldbrände effektiv  bekämpfen zu können.

Das ist seit wenigen Tagen anders. „Wir haben hier sehr viel Waldfläche um Briesensee, aber sehr wenige Löschstellen im Wald. Wir mussten in der vergangenen Zeit immer zusehen, dass andere Wehren mit Tanks vor Ort waren. Der TLF 86 verfügt über einen 600 Litertank, der uns zumindest beim Erstangriff zur Verfügung steht. Damit wird vieles einfacher“, erläuterte René Sturtz, Ortswehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Briesensee.

„Wir übergeben heute das Fahrzeug an die Ortswehr Briesensee als Verbesserung der Ausstattung der Wehr. Die Wehr Briesensee zeichnet sich durch eine sehr hohe Einsatzbereitschaft und Verfügbarkeit aus. Wir verstehen diese Investition  als Zeichen dafür, dass seitens des Amtes die kleinen Ortswehren als notwendig angesehen werden. Wir werden sie auch in Zukunft bei ihrer verantwortungsvollen Arbeit unterstützen. Dazu gehört, im Rahmen unserer Möglichkeiten, natürlich die Verbesserung der technischen Ausstattung“, sagte Amtsdirektor Bernd Boschan.