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| 01:29 Uhr

Neuer Weg zum Abitur im Süden von Dahme-Spreewald

Lübben. Am Oberstufenzentrum (OSZ) Dahme-Spreewald in Lübben soll mit Beginn des neuen Schuljahres ein berufliches Gymnasium eingerichtet werden. Entsprechende Pläne bestätigte am Montag Carsten Saß (CDU), Bildungsdezernent des Landkreises Dahme-Spreewald, nach Gesprächen in Potsdam. tw

Von diesem neuen Weg zum Abitur würden vor allem Oberschüler profitieren, denen heute nach Abschluss der zehnten Klasse der Wechsel auf ein Gymnasium praktisch verwehrt ist, so Saß.

„Der Abschluss am beruflichen Gymnasium ist ein vollwertiges Abitur mit den speziellen Möglichkeiten, die das OSZ bietet“, so der Dezernent. Es werde in drei Jahren am Ende der 13. Klasse abgelegt.

Eltern, deren Kinder jetzt vor dem Wechsel von der Grundschule an eine Oberschule oder an ein Gymnasium stehen, sollten bei der Wahl der Einrichtung dieses neue Angebot berücksichtigen. Denn dadurch werde der Besuch einer Oberschule interessanter.

Starten soll das berufliche Gymnasium am OSZ mit zwei elften Klassen. Für diese Zweizügigkeit sind allerdings 40 Schüler notwendig. „Es gibt aber eventuell auch eine Genehmigung, wenn die Bewerberzahl darunter liegt“, so Saß.Zum ThemaDas Oberstufenzentrum am Beethovenweg in Lübben veranstaltet am Sonnabend, 6. März von 9.30 Uhr bis 12 Uhr einen Tag der offenen Tür. Schwerpunkt der Veranstaltung ist die zweijährige Ausbildung der Fachoberschule Technik und Wirtschaft/Verwaltung. In ihr können Abgänger der zehnten Klasse die Fachhochschulreife erwerben. Über die Inhalte wird in Vorträgen um 10 Uhr und 11 Uhr informiert.