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| 15:00 Uhr

Jamlitz
Neuer Gedenkort im KZ-Außenlager Lieberose

Lieberose. Im ehemaligen Außenlager Lieberose des Konzentrationslagers Sachsenhausen ermordete die SS zwischen dem 2. und 4. Februar 1945 bei einem furchtbaren Massaker 1342 zumeist jüdische Häftlinge. Am exakten Tatort dieses Massenmordes wurde in einem ersten Bauabschnitt ein Gedenkplatz geschaffen, der am Montag, 23. April, 15 Uhr, eröffnet wird. Das teilt die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten in einer Presseinformation mit.

Im ehemaligen Außenlager Lieberose des Konzentrationslagers Sachsenhausen ermordete die SS zwischen dem 2. und 4. Februar 1945 bei einem furchtbaren Massaker 1342 zumeist jüdische Häftlinge. Am exakten Tatort dieses Massenmordes wurde in einem ersten Bauabschnitt ein Gedenkplatz geschaffen, der am Montag, 23. April, 15 Uhr, eröffnet wird. Das teilt die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten in einer Presseinformation mit.

Aus diesem Anlass werden Bernd Boschan, Direktor des Amtes Lieberose/Oberspreewald, Dr. Ulrike Gutheil, Staatssekretärin des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, Martin Herche, Generalsuperintendent für den Sprengel Görlitz der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Dr. Peter Fischer, Zentralrat der Juden in Deutschland, und Prof. Dr. Günter Morsch, Direktor der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, sprechen. Auch eine Delegation des französischen Verbandes der Überlebenden des KZ Sachsenhausen und ihrer Angehörigen hat sich angekündigt.

Im Anschluss an die Veranstaltung besteht die Gelegenheit, den jüdischen Friedhof an der ehemaligen Kiesgrube in Schenkendöbern (an der B 320) aufzusuchen.