Einem entsprechend geänderten Wirtschaftsplan hat die Stadtverordnetenversammlung zugestimmt.
Gründe sind laut Beschlussvorlage höhere Aufwendungen für die Abwassererschließung des Lübbener Ortsteils Neuendorf sowie des Areals Weinberg- und Feldstraße und am Südbahnhof, die in den Jahren 2005 und 2006 realisiert wurden. Die Kosten seien vor Jahren bei der Planung niedriger eingeschätzt worden, erklärte Rainer Franzka von der Werkleitung der RUNDSCHAU. Zudem seien zwischenzeitlich Eigentumsfragen geklärt worden, was dazu geführt habe, dass der Umfang der Projekte und damit der Kosten gewachsen sei. „Außerdem war einiges im Bereich Straßenbau zu der Zeit, als die Planung aufgestellt wurde, noch nicht absehbar“ , so Franzka.
Die Abwassererschließung von Neuendorf, die im Jahr 2005 in Angriff genommen worden war, ist Franzka zufolge abgeschlossen. Der erste Bauabschnitt, der an der Bundesstraße aus Lübben kommend bis in das Dorf hineinreichte, habe mit 266 000 Euro zu Buche geschlagen, der zweite mit 345 000 Euro. Die sich ebenfalls über zwei Jahre erstreckende Maßnahme im Bereich Weinbergstraße habe 249 000 Euro gekostet.
Aus der Beschlussvorlage der Stadtverordnetenversammlung geht darüber hinaus hervor, dass die Stadtentwässerung aber insgesamt eine Ergebnisverbesserung verzeichnete. Der Wirtschaftsplan für dieses Jahr soll Gegenstand der nächsten Sitzung des Stadtparlaments sein. Weitere große Investitionen seien derzeit nicht geplant. „Wir haben nur noch Kleinigkeiten wie vereinzelt Grundstücksanschlüsse zu realisieren“ , so Franzka. (dh)